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Großbritannien, Frankreich und Kanada verbieten Handel mit Israels illegalen Siedlungen

Andere Staaten und Institutionen sollten sich anschließen

(Beirut, 8. September 2026) – Das Vereinigte KönigreichFrankreich und Kanada kündigten am 8. September 2026 ein Handelsverbot mit Israels illegalen Siedlungen an und schlossen sich damit Norwegen, Spanien, Irland, den Niederlanden und Belgien an, die bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen hatten. Sechs weitere europäische Staaten bekräftigten ihre Absicht, diesem Beispiel zu folgen und/oder ein EU-weites Verbot zu unterstützen, das zur Einhaltung des Völkerrechts unerlässlich ist, von der Europäischen Kommission jedoch noch nicht vorgeschlagen wurde.

Das folgende Zitat kann Adam Coogle, stellvertretender Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika bei Human Rights Watch, zugeordnet werden:

„Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und Kanadas, den Handel mit Israels illegalen Siedlungen zu verbieten, ist ein willkommener, längst überfälliger Schritt und eine Maßnahme zur Einhaltung des Völkerrechts. Sie signalisiert, dass eine wachsende Zahl von Regierungen bereit ist, ihre verbalen Verurteilungen mit konkreten Maßnahmen zu untermauern, während die israelischen Behörden ihre ethnische Säuberung, Apartheid und andere schwerwiegende Übergriffe im Westjordanland verstärkt fortsetzen.

Andere Regierungen und Institutionen, darunter insbesondere die Europäische Union als Israels wichtigster Handelspartner, sollten diesem Beispiel folgen. Sie sollten zudem Präferenzhandelsabkommen mit Israel aussetzen, Waffenlieferungen einstellen, den Internationalen Strafgerichtshof schützen und die Rechenschaftspflicht für die anhaltenden Gräueltaten Israels in den besetzten palästinensischen Gebieten durchsetzen.“ 

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