Die Türkei hat in den letzten Jahren eine sich verschlimmernde Menschenrechtskrise erlebt, mit einer dramatischen Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Die Kontrolle der Exekutive und der politische Einfluss auf die Justiz in der Türkei haben dazu geführt, dass Gerichte systematisch falsche Anklagen annehmen und Personen und Gruppen, die die Erdoğan-Regierung als politische Gegner betrachtet, inhaftieren und verurteilen, obwohl es keine Beweise für kriminelle Aktivitäten gibt. Darunter befinden sich Journalisten, Oppositionspolitiker, Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger. Die Türkei beherbergt 3,7 Millionen syrische Flüchtlinge sowie Asylbewerber aus Afghanistan und anderen Ländern.

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