Die Covid-19-Pandemie verschärfte die Armut und soziale Ungleichheit und wirkte sich unverhältnismäßig stark auf die Beschäftigung von Frauen aus, obwohl die Regierung Maßnahmen zur Abmilderung dieser wirtschaftlichen Auswirkungen ergriff. Die Polizei nimmt Minderheiten angehörende Jugendliche bei diskriminierenden Personenkontrollen ins Visier. Die Behörden versäumen es oft, unbegleitete asylsuchende Kinder angemessen zu betreuen und zu versorgen. Migrant*innen und Asylbewerber*innen sind unwürdigen Lebensbedingungen und Übergriffen durch die Polizei ausgesetzt. Ukrainer*innen bilden hierbei eine Ausnahme. Rassistische Gewalt ist nach wie vor ein Problem. Menschen mit Behinderungen werden diskriminiert. Frankreich weigert sich, seine Staatsangehörigen, Erwachsene wie auch Kinder, die willkürlich im Nordosten Syriens festgehalten werden, zurückzuführen. Die erzwungene Auflösung einer führenden Antidiskriminierungsgruppe und der verstärkte Einsatz von beschleunigten Verfahren im Gesetzgebungsprozess geben Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Rechtsstaatlichkeit.

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