Filmvorführung
am Sonntag, 10. Juni 2012, 11 Uhr
im Abaton-Kino, Allende-Platz 3, 20146 Hamburg

Im Anschluss Diskussion mit:
Katja Gloger (Reporter Ohne Grenzen)
Wolfgang Büttner (Human Rights Watch)
Andreas Schmid (Künstler und Experte für zeitgen. chin. Kunst)
u.a.

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Ai Weiwei ist der prominenteste chinesische Gegenwartskünstler und schärfste Regimekritiker im eigenen Land. Er ist Teil der internationalen Kunstszene und der globalen Popkultur und inspiriert seine Anhänger in aller Welt. Im April 2011 verschwindet Ai Weiwei spurlos – niemand weiß, wo er ist und wie es ihm geht. Weltweit regt sich Protest, die Menschen machen sich stark für ihn und fragen „Wo ist Ai Weiwei?“. Nach drei Monaten ist er plötzlich wieder da. Seither steht Ai Weiwei unter politischem Hausarrest, der am 22. Juni diesen Jahres enden soll. Werden sich die chinesischen Behörden daran halten?

Die junge Regisseurin Alison Klayman hat den international gefeierten Künstler und Aktivisten drei Jahre lang begleitet. Sie hat mit langjährigen Wegbegleitern Ai Weiweis gesprochen, mit Künstlern und Autoren, aber auch sehr persönliche Gespräche zwischen Ai Weiwei und seiner Mutter Gao Ying aufgezeichnet und zeigt Ai Weiwei als Vater eines dreijährigen Sohnes. Ihr Portrait ermöglicht einen einzigartigen Einblick in Ai Weiweis Persönlichkeit, sein Privatleben und sein Schaffen. Der Film zeigt gleichzeitig eine differenzierte Beschreibung des heutigen Chinas zwischen Willkür und Widerstand.