(Berlin) – Hunderte, möglicherweise Tausende Flüchtlinge aus Eritrea werden auf der Sinaihalbinsel entführt, gefoltert und getötet. Sudanesische und ägyptische Menschenhändler erpressen Zehntausende Dollar von den Angehörigen der Opfer. Die sudanesischen und ägyptischen Behörden untersuchen diese Verbrechen nicht angemessen. In einigen Fällen arbeiten die Sicherheitskräfte mit den Menschenhändlern zusammen.

Der Flüchtlings-Experte von Human Rights Watch, Gerry Simpson, stellt am 11. Februar den Bericht „I Wanted to Lie Down and Die. Trafficking and Torture of Eritreans in Sudan and Egypt” vor. Zudem sprechen Meron Estefanos, Journalistin und Aktivistin aus Eritrea, die mit Hunderten Opfern auf dem Sinai gesprochen hat, und Wenzel Michalski, Leiter des Deutschland-Büros von Human Rights Watch.

Die Referenten sprechen Englisch. Fragen und Interviews nach der Pressekonferenz sind auf Deutsch möglich. Ein Kurzportrait von Gerry Simpson finden Sie hier.

Dienstag, 11. Februar 2014, 10.30 Uhr, Berlin

dbb-Forum, Raum Atrium III,

Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

Teilnahme nur mit Amneldung, bitte richten Sie diese an:

Wolfgang Büttner: +49-30-2593060 oder berlin@hrw.org