Polizisten bei einer Personenkontrolle am Chorsu Bazar in Taschkent. In Usbekistan ist es eine Straftat, sich nicht bei der lokalen Meldebehörde registrieren zu lassen. Dies kann zur Verhaftung und Inhaftierung führen.

© 2010 Elena Urlaeva

Veranstaltungsort: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Mauerstraße 93, 10117 Berlin

Folter in Gefängnissen und Polizeieinrichtungen ist in Usbekistan an der Tagesordnung. Die Regierung behauptet, dagegen vorzugehen. Doch in der Realität hat sich die Situation verschlechtert. Deutschland, andere EU-Länder und die USA halten sich mit Kritik wegen Usbekistans strategischer Lage zu Afghanistan zurück. Besonders für Deutschland hat der Bundeswehrstützpunkt in Termez zentrale Bedeutung.

Human Rights Watch veröffentlicht am 13. Dezember den Bericht „No One to Witness: Torture, Habeas Corpus, and Silencing Lawyers in Uzbekistan”. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion möchten wir diskutieren, was die deutsche Bundesregierung tun kann, um den Menschenrechten in Usbekistan mehr Geltung zu verschaffen.
Für Human Rights Watch sprechen Jan Egeland, Europa-Direktor, sowie Steve Swerdlow, Usbekistan-Experte. Zudem werden zwei Menschenrechtsverteidiger aus Usbekistan berichten. Hugh Williamson, Direktor Europa/Zentralasien, wird die Diskussion moderieren.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungssprache Englisch ist.
Anschließend möchten wir bei einem kleinen Empfang mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Bitte melden Sie sich bis zum 9. Dezember 2011 bei Anna Salami anna.salami@hrw.org an.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!