Bo Kyi

© 2008 Patricia Williams

9. November – Hamburg, Hotel Atlantic

11. November – München, Hotel Vier Jahreszeiten

13. November – Zürich, Metropol (Apéro Riche)

Jedes Jahr ehrt Human Rights Watch Menschen, die ihr Leben und ihre Sicherheit im Namen der Menschenrechte riskiert haben. Sie arbeiten oft allein, geleitet nur durch ihren Sinn für Gerechtigkeit. Wir laden Sie herzlich ein, an unserem Dinner Stimmen für Gerechtigkeit teilzunehmen. Wir würdigen dort den Mut, die Hartnäckigkeit und den Einsatz dieser Menschenrechtsaktivisten, die dazu beitragen, dass alle Menschen das Recht erhalten, sicher und selbstbestimmt zu leben. In diesem Jahr ehren wir Bo Kyi aus Burma.

Für weitere Informationen zur den Dinners in Hamburg und München wenden Sie sich bitte an Kerstin Ischen unter +49 (0)30 25 93 06 15 oder kerstin.ischen@hrw.org

Information zum Apéro Riche in Zürich erhalten Sie von Andrea zur Strassen unter +44 (0)2077 132 764 oder andrea.zurstrassen@hrw.org

Bo Kyi, Burma

Bo Kyi ist ein ehemaliger politischer Gefangener und stellvertretender Generalsekretär der „Assistance Association of Political Prisoners“ (Vereinigung zur Hilfe für politische Gefangene), eine burmesische Exilorganisation in der thailändischen Grenzstadt Mae Sot. Er wurde während des Volksaufstandes im Jahre 1988 politisch aktiv. Im März 1990 wurde er erstmals inhaftiert, nachdem er an Demonstrationen teilgenommen hatte. Bo Kyi kam schließlich für sieben Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Er berichtete von entsetzlichen Haftbedingungen, darunter mangelhafte Ernährung und medizinische Versorgung, Schläge, Fesselungen und Isolationshaft. Bo Kyi sagte aus, dass er zwei Woche lang gefoltert worden war, weil man bei ihm ein Stück Papier und etwas Geld gefunden hatte – deren Besitz von den Behörden nicht erlaubt ist. Trotz dieser Bedingungen hat er im Gefängnis Englisch sprechen und schreiben gelernt. Im Jahre 2001 wurde Kyi in Italien von Amnesty International geehrt.