Die russische und brasilianische Nationalmannschaft bei einem Freundschaftsspiel am 23. März 2018 im Luschniki Stadion in Moskau, Russland, wo am 15. Juli auch das WM-Endspiel stattfindet.

© 2018 Ashley Kowalski
Pressegespräch

FIFA muss vor Fußball-WM in Russland handeln

Leitfaden zur Menschenrechtslage für Journalisten

am Dienstag, den 5. Juni um 12:00 Uhr

Deutschland-Büro, Neue Promenade 5, 10178 Berlin

(Berlin, 29. Mai 2018) – Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt am 14. Juni in Russland. Zugleich werden in dem Land die Menschenrechte systematisch verletzt. Dies betrifft auch direkt FIFA und DFB: Auf den Stadien-Baustellen wurden Arbeiterrechte missachtet, die Medienfreiheit wird unterdrückt, wie der Fall Hajo Seppelt zeigt, und die ägyptische Nationalmannschaft schlägt ihr Trainingscamp in Grosny auf, wo Ramsan Kadyrow mit brutaler Gewalt herrscht und vor kurzem der Menschenrechtler Titijew verhaftet wurde. Zudem ist Russland für Kriegsverbrechen in Syrien mitverantwortlich.

Die FIFA hat 2017 neue Richtlinien für Menschenrechte verabschiedet. Dieser Schritt ist wichtig. Doch jetzt geht es darum, wie die FIFA diese in Russland umsetzt und wie die nationalen Verbände, etwa der DFB, deren Umsetzung einfordern.

Human Rights Watch lädt Sie ein zu einem Pressegespräch, in dem wir unsere Broschüre „Russia: FIFA World Cup 2018 - Human Rights Guide for Reporter“ vorstellen sowie Menschenrechtsfragen vor der WM in Russland und die Rolle von FIFA/DFB thematisieren.

 

Sprecher:

Wenzel Michalski, Direktor, Deutschland-Büro, Human Rights Watch

Hugh Williamson, Direktor, Abteilung Europa/Zentralasien, Human Rights Watch

Minky Worden, Direktorin, “Global Initiatives”, Expertin für Sport und Menschenrechte, Human Rights Watch

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Interviews und Fragen in deutscher Sprache möglich. Bitte geben Sie uns Bescheid, falls Sie teilnehmen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

In Berlin, Wolfgang Büttner: buettnw@hrw.org