Überlebende sehen sich mit mangelnder Unterstützung konfrontiert, während sexuelle Gewalt im Ostkongo eskaliert
Sexuelle Gewalt im Zusammenhang mit dem Konflikt im Ostkongo hat zugenommen, während die Unterstützung für die Überlebenden deutlich zurückgegangen ist, erklärten Human Rights Watch und die kongolesische Frauenrechtsorganisation SOFEPADI.
Human Rights Watch hat sexuelle Gewalt durch Mitglieder von mindestens fünf nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen und der kongolesischen Armee im Ostkongo dokumentiert. Durch die Ausweitung der Kämpfe in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu sowie durch Kürzungen der Finanzmittel und den eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsdiensten ist es für Frauen und Mädchen, die sexuelle Gewalt überlebt haben, immer schwieriger geworden, die benötigte ganzheitliche Unterstützung zu erhalten. Viele Kliniken, die Gesundheitsversorgung und andere Unterstützung anbieten, mussten schließen.