Hugh Williamson
Hugh Williamson, Direktor der Abteilung Europa und Zentralasien, verantwortet die Arbeit der Organisation in West- und Osteuropa, auf dem Balkan, in der Türkei, in Zentralasien, im Südkaukasus, in Russland, der Ukraine und Belarus. Seine Schwerpunkte umfassen unter anderem Fragen der Migration und Diskriminierung in Europa, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen unter autoritären Regimen in Zentralasien sowie Themen wie Straflosigkeit und Rechtsstaatlichkeit in Russland.
Bevor Williamson zu Human Rights Watch kam, arbeitete er elf Jahre lang als Korrespondent der Financial Times in Manila und Berlin. Während der Finanzkrise 2008–2009 war er Europa-Nachrichtenredakteur und anschließend stellvertretender Auslandsredakteur der Zeitung. In internationalen Medien wie der BBC und CNN berichtete und kommentierte er zudem über europäische Politik, Entwicklungsfragen und internationale politische Ökonomie, Unternehmensethik und -verantwortung sowie die Politik der Menschenrechtsbewegung.
Zuvor war Williamson für andere Nichtregierungsorganisationen tätig, darunter für eine Arbeitsrechtsorganisation in Hongkong. Er hat Abschlüsse der University of Manchester und der London School of Economics und spricht Deutsch.