(Budapest) – Die systematischen Änderungen an Ungarns Rechtsordnung, welche die Regierung seit 2010 vorgenommen hat, schwächen die juristische Kontrolle der Regierungsvollmachten, beeinträchtigen die Medienfreiheit und untergraben den Schutz der Menschenrechte, so Human Rights Watch in einem Bericht. Die Blockadehaltung der ungarischen Regierung gegenüber den Empfehlungen der europäischen Institutionen sollte die EUzu konkretem Handeln veranlassen, einschließlich Schritten in Richtung einer Aufhebung von Ungarns Stimmrechten, so Human Rights Watch.