News

  • Russland: Schlechteste Menschenrechtslage in postsowjetischer Ära
    (Moskau) – Seit Vladimir Putins Rückkehr ins Präsidentenamt drangsaliert die russische Regierung die Zivilgesellschaft mit einer Vehemenz, die beispiellos ist in der postsowjetischen Geschichte des Landes, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
    24. April 2013
  • Waffen: Neue Kampagne für ein Verbot von Kampfrobotern
    (London) – Die Zivilgesellschaft sollte weltweit Druck auf Regierungen ausüben, um ein frühzeitiges Verbot vollständig autonomer Waffen zu erreichen, so Human Rights Watch heute anlässlich des Starts der weltweiten Kampagne „Stop Killer-Robots“. Vollständig autonome Waffen, im Englischen oft als „killer robots“ bezeichnet, wären in der Lage, Angriffsziele selbstständig und ohne menschliches Zutun auszuwählen und anzugreifen.
    23. April 2013
  • "HRW wirft Burma «ethnische Säuberung» vor": Human Rights Watch im Tagesanzeiger
    Ein Artikel des Tagesanzeigers zu der Situation in Burma: "In Burma sollen mit Wissen der Behörden Zehntausende Angehörige der Minderheit Rohingya vertrieben worden sein. Auch zu Morden und Verbrennungen ist es laut Human Rights Watch (HRW) gekommen."
    23. April 2013
  • Syrien: Luftangriffe treffen Zivilisten
    (Aleppo) - Die syrische Luftwaffe hat wiederholt willkürlich, in einigen Fällen auch gezielt, Luftangriffe gegen Zivilisten durchgeführt. Diese Angriffe stellen schwere Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht (Kriegsrecht) dar. Personen, die solche Verletzungen mit krimineller Absicht begehen, machen sich eines Kriegsverbrechens schuldig.
    16. April 2013
  • "Russlands Jagd nach 'ausländischen Agenten'": Human Rights Watch im Tagesanzeiger
    Ein Artikel des Tagesanzeigers zu den Razzien bei Nichtregierungsorganisationen in Russland: "Nach dem Inkrafttreten des 'Agentengesetzes' geht Moskau vermehrt gegen Nichtregierungsorganisationen vor. Für Rachel Denber von Human Rights Watch sind die Aktionen eine «Schlappe für die russische Demokratie»."
    5. April 2013
  • UN-Menschenrechtsrat richtet Untersuchungskommission zu Nordkorea ein
    (Genf) - Der UN-Menschenrechtsrat hat in einer bahnbrechenden Entscheidung eine Untersuchungskomission zu Nordkorea eingerichtet, so Human Rights Watch. Die Kommission wird Verbrechen gegen die Menschlichkeit und andere schwere Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea untersuchen und Empfehlungen aussprechen, wie die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.
    2. April 2013
  • Mexiko: Verschleppungen erreichen katastrophales Ausmass
    (Mexico City) – Mexiko’s Sicherheitskräfte waren am weitverbreiteten Verschwindenlassen von Personen beteiligt, so Human Rights Watch in einem Bericht. Dass praktisch keines der Opfer gefunden wurde und die Verantwortlichen nicht vor Gericht gestellt wurden, verschärft das Leid der Familien der Verschwundenen.
    21. März 2013
  • Ungarn: EU muss auf Verfassungsänderungen reagieren
    (Brüssel) – Die EU muss entschlossen gegen die jüngsten Verfassungsänderungen des ungarischen Parlaments vorgehen. Die am 11. März 2013 verabschiedeten Änderungen sind eine direkte Reaktion auf mehrere wegweisende Urteile des Verfassungsgerichts Ungarns, mit denen es problematische Gesetze annulliert hatte. Statt diese Entscheidungen zu respektieren, hat die Regierung die gleichen Gesetze über Verfassungszusätze wiedereingeführt und dem Gericht die Kompetenz genommen, Verfassungsänderungen inhaltlich zu überprüfen.
    21. März 2013
  • Jemen: Jugendstraftätern droht Hinrichtung
    (Sanaa) – Die jemenitische Regierung soll die Todesstrafe für Jugendstraftäter nicht mehr verhängen und anwenden, so Human Rights Watch in einem Bericht. Präsident Abdu Rabu Mansour Hadi soll Hinrichtungsbefehle gegen drei mutmaßliche Jugendstraftäter, die auf ihre Hinrichtung warten, bei denen keine Berufung mehr möglich ist und die jeder Zeit hingerichtet werden können, umgehend aufheben.
    21. März 2013
  • Russland: Betrug und Ausbeutung von Arbeitsmigranten bei Olympia
    (Lausanne) – Arbeitsmigranten, die beim Bau von Wettkampfstätten und Infrastrukturprojekten für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi, Russland, mitarbeiten, wurden betrogen und ausgebeutet, so Human Rights Watch in einem Bericht. Genau ein Jahr vor Beginn der Spiele, sollten Russland und das Internationale Olympische Komitee (IOK) die strenge Überwachung der Arbeitnehmerrechte auf olympischen Baustellen jetzt zur obersten Priorität machen, um weitere Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.
    21. März 2013