Wenn Litauen die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, soll das Land mit gutem Beispiel vorangehen. Die Regierung muss ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen und die Beteiligung des eigenen Landes am geheimen Entführungs- und Haftprogramm der CIA, an erzwungenem Verschwinden und an mutmaßlicher Folter untersuchen.
Die Regierung der Vereinigten Staaten unter George W. Bush ließ Gaddafi-Gegner foltern und diese dann nach Libyen bringen, wo sie misshandelt wurden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Wenn Litauen die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, soll das Land mit gutem Beispiel vorangehen. Die Regierung muss ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen und die Beteiligung des eigenen Landes am geheimen Entführungs- und Haftprogramm der CIA, an erzwungenem Verschwinden und an mutmaßlicher Folter untersuchen.
Die Regierung der Vereinigten Staaten unter George W. Bush ließ Gaddafi-Gegner foltern und diese dann nach Libyen bringen, wo sie misshandelt wurden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Die vorgeschlagenen Änderungen des iranischen Strafgesetzbuches würden die Rechte von Angeklagten verletzen. Die iranischen Behörden sollen die Gesetzesänderungen nicht in Kraft setzen und eine gründliche Überarbeitung des menschenrechtsverachtenden Strafrechts vornehmen.
(New York) - Saudi-Arabien hat im Rahmen seines Anti-Terror-Programms seit 2003 mehr als 9.000 Menschen unbegrenzt in Haft festgehalten. Anstatt ihnen den Zugang zu Rechtsmitteln zu ermöglichen, wurden vielen Gefangenen religiöse „Umerziehungsmaßnahmen” angeboten, um ihre Freiheit wieder zu erlangen.
Die iranischen Behörden machen von langwierigen, harschen Verhörmethoden, Schlägen, Schlafentzug und Folterdrohungen Gebrauch, um den seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 12. Juni Inhaftierten falsche Geständnisse abzuringen.
In den ersten 100 Tage im Amt hat Präsident Barack Obama die Anti-Terror-Politik der Bush-Regierung wesentlich verändert. Gleichzeitig sind der neuen Regierungen jedoch auch Fehler unterlaufen.
Der Entwurf eines neuen Anti-Terror-Gesetzes in Großbritannien verstößt gegen das grundlegende Recht auf Freiheit und könnte sich negativ auf Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus auswirken, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Hintergrundpapier. Das Gesetz würde britische Behörden ermächtigen, Terrorverdächtige bis zu sechs Wochen ohne Anklage in Polizeigewahrsam zu nehmen.
In den Gefechten gegen die Rebellen in der ost-äthiopischen Somali-Region hat die äthiopische Armee Zivilisten hingerichtet, gefoltert und vergewaltigt.
Kurdische Sicherheitskräfte im nördlichen Irak foltern und verweigern Gefangenen faire Gerichtsverfahren, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.