HUMAN RIGHTS
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Großbritannien: 42-tägiger Polizeigewahrsam vor Anklageerhebung verletzt Menschenrechte
Britisches Oberhaus soll unangemessene Bestimmungen des neuen Anti-Terror-Gesetzes ablehnen
Der Entwurf eines neuen Anti-Terror-Gesetzes in Großbritannien verstößt gegen das grundlegende Recht auf Freiheit und könnte sich negativ auf Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus auswirken, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Hintergrundpapier. Das Gesetz würde britische Behörden ermächtigen, Terrorverdächtige bis zu sechs Wochen ohne Anklage in Polizeigewahrsam zu nehmen.
04.07.2008   
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Olympische Spiele in China: Leitfaden für Journalisten
Handbuch für Journalisten ohne China-Erfahrung
Human Rights Watch veröffentlicht ein Handbuch für Journalisten, die anlässlich der Olympischen Spiele in Peking nach China reisen wollen. Der „Leitfaden für die Berichtererstattung über die Olympischen Spiele in Peking“ wurde mit Unterstützung des Committee to Protect Journalists (CPJ) konzipiert und informiert über Möglichkeiten und Einschränkungen bei der Berichterstattung in einem weitgehend geschlossenen Land. Besonderes Augenmerk gilt den Risiken, denen chinesische Informanten und Medienassistenten ausgesetzt sind.
04.07.2008   
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Besetzte Palästinensische Gebiete: Geber sollen Druck ausüben, um Übergriffe der Sicherheitskräfte zu stoppen
Berliner Konferenz bietet Gelegenheit zur Verbesserung der Rechtslage
Die Geber an palästinensische Sicherheitskräfte sollen ihre Unterstützung von konkreten Massnahmen zur Beendigung der schwerwiegenden Übergriffe durch die Ordnungskräfte abhängig machen, erklärte Human Rights Watch heute. Bei Sicherheitstrainings sollen die Geldgeber unbedingt darauf bestehen, dass die Behörden in Ramallah Ordnungskräfte aufbauen, die transparent und rechenschaftspflichtig sind und internationale Menschenrechtsnormen respektieren.
23.06.2008   
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Der Fackellauf durch Lhasa - ein Schandfleck für die Olympische Bewegung
Die Nachrichtenblockade straft die angebliche „Rückkehr zur Normalität“ Lügen
Die chinesische Regierung und das IOC riskieren, der Olympischen Bewegung ihren Glanz zu nehmen, indem sie die Fackel durch die tibetische Hauptstadt tragen lassen, wo sie vermutlich am 21. Juni eintreffen soll. Seit dem Beginn der Proteste Mitte März dürfen keine ausländischen Medien und unabhängigen Beobachter mehr Lhasa betreten.
17.06.2008   
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Streubombenvertrag ist bahnbrechend
Durch den Vertrag zur Ächtung von Streubomben, der am 30. Mai in Dublin angenommen wurde, werden in Zukunft tausende Leben gerettet. Die darin enthaltenen Bestimmungen übertreffen selbst die optimistischsten Erwartungen, so Human Rights Watch.
30.05.2008   
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Türkei: Homophobe Gewalt zeigt Missachtung grundlegender Rechte
Die EU soll auf Reformen zur Bekämpfung von Ungleichheit und Misshandlung beharren
Die Türkei soll umgehend Gesetze und Politik bezüglich Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen ändern, um diese vor Schikanierung und Brutalität auf den Straßen, zu Hause und in öffentlichen Einrichtungen zu schützen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Human Rights Watch fordert zudem die Europäische Union auf, die Bewerbung der Türkei um eine EU-Mitgliedschaft davon abhängig zu machen, ob Misshandlungen von Mitgliedern dieser Personengruppe beendet und ihnen sowohl Schutz als auch gleiche Rechte zuerkannt werden.
22.05.2008   
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USA: Streubombenverbot soll abgeschwächt werden
Hilfseinsätze der USA nicht in Gefahr
Die US-Regierung will den Vertragsentwurf zur Ächtung von Streumunition lockern, obwohl sie nicht an den laufenden Verhandlungen teilnimmt, so Human Rights Watch.
22.05.2008   
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Abschlusskonferenz über Streubombenvertrag
Teilnehmerstaaten sollen Abschwächung des Vertrags verhindern
Die Vertreter von über 100 Staaten, die ab kommenden Montag in der irischen Hauptstadt Dublin über ein umfassendes Verbot von Streumunition verhandeln, sollen jeglichen Versuch einer Vertragslockerung zurückweisen, so Human Rights Watch. Die Teilnehmerstaaten werden den Vertragstext voraussichtlich am 30. Mai annehmen.
16.05.2008   
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Niederlande: Diskriminierung im Namen der Integration
Integrationstests im Herkunftsland verletzen Rechte von Migranten
Die Niederlande sollen den im Herkunftsland von Migranten angewandten „Integrationstest” abschaffen. Er wirkt diskriminierend gegen Einwanderungswillige abhängig von deren Nationalität, die ihrer Familie nachfolgen wollen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Hintergrundpapier. Bürger aus „westlichen” Ländern sind von dem Test ausgenommen, während zum Beispiel Menschen aus Marokko oder der Türkei, zwei der größten „nicht-westlichen” Migrantengruppen in den Niederlanden, besonders betroffen sind.
15.05.2008   
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Usbekistan: Repressionen nach Blutbad von 2005 weit verbreitet
EU und USA sollen Gerechtigkeit und Schutz für die Flüchtlinge aus Andischan fordern
Die usbekische Regierung verfolgt weiterhin Menschen, die mit den Unruhen in Andischan im Mai 2005 in Verbindung gebracht werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
12.05.2008   
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Deutschland: Menschenrechtsreform in Russland soll eingefordert werden
Außenminister Frank-Walter Steinmeier soll Russland dazu drängen, die Straffreiheit für in Tschetschenien begangene Menschenrechtsverletzungen zu beenden. Zudem soll der Minister das restriktive Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft ansprechen, so Human Rights Watch. Steinmeier reist am 12. Mai nach Russland, um Regierungsvertreter und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen zu treffen.
08.05.2008   
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Kosovo/Albanien: Entführungen und Verschleppungen nach Albanien sollen untersucht werden
Zurückhaltung offizieller Stellen nicht gerechtfertigt
Zusätzliche Informationen stützen die Anschuldigungen, dass nach dem Kosovo-Krieg Menschen entführt und vom Kosovo nach Albanien verschleppt worden sind, so Human Rights Watch. Die Regierungen des Kosovo und Albaniens sollen unabhängige und transparente Untersuchungen einleiten, um das Schicksal der etwa 400 Serben aufzuklären, die seit Kriegsende vermisst werden.
05.05.2008   
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EU: Rechtsreform in Usbekistan weiter unterstützen
Einflussmöglichkeit durch Sanktionen soll erhalten bleiben
Die Europäische Union soll ihre Sanktionen gegen das Regime in Usbekistan beibehalten, bis Taschkent wesentliche Verbesserungen bezüglich der Menschenrechte umsetzt, teilte Human Rights Watch heute mit.
25.04.2008   
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Deutschland: Vertrag zur Ächtung von Streubomben soll nicht verwässert werden
Die deutsche Bundesregierung soll auf die Forderung verzichten, bestimmte Waffen vom neuen Vertrag zur Ächtung von Streumunition auszuschließen, so Human Rights Watch. Die Regierung versucht den Vertrag, der im nächsten Monat verabschiedet werden soll, auch in anderen Bereichen abzuschwächen.
20.04.2008   
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EU: Rechtsreform soll in Zentralasien eingefordert werden
Führende Politiker der EU und Zentralasiens beraten in Aschgabat über politische Strategie
Die Europäische Union soll Kriterien erstellen, um Fortschritte bei der Achtung der Menschenrechte durch zentralasiatische Regierungen zu beurteilen. Die Einhaltung dieser Rechte soll ein Hauptziel der Zentralasien-Strategie sein, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Hintergrundpapier.
07.04.2008   
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Kosovo: Strafrechtssystem lässt Opfer im Stich
Unzulänglicher Zeugenschutz stellt Behörden vor grosse Probleme
Die Regierung des Kosovo soll mit der kürzlich von der Europäischen Union entsandten Mission zur Förderung des Rechsstaates vollständig zusammenarbeiten, fordert die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Eine grundlegende Reform erfordert insbesondere das Strafrechtssystem, das trotz zweijähriger Aufbauarbeit noch immer sehr schwach ist. Die EU Mission (bekannt als EULEX) soll die Justizreform in die Hand nehmen. Die Unruhen vom 17. März 2008 in Mitrovica unterstreichen erneut die Wichtigkeit einer starken und wirkungsvollen Strafjustiz, damit derartige Gewalttaten verhindert, untersucht und strafrechtlich verfolgt werden können.
28.03.2008   
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Kenia: Gerechtigkeit entscheidend für Stabilität
Strafrechtliche Verfolgungen notwendig, um Gewalt und Misshandlung durch die Polizei zu beenden
Die neue Koalitionsregierung soll die Verantwortlichen für jüngste und frühere politische Gewalttaten zur Rechenschaft ziehen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Sie kann zur Stabilisierung des Landes beitragen, wenn sie die Verursacher der Gewalt auf beiden Seiten zur Verantwortung zieht.
17.03.2008   
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China: Ausbeutung von Wanderarbeitern in Peking
Erbauern des „Neuen Peking“ werden Löhne und Grundversorgung verweigert
Wanderarbeiter, die das „Neue Peking“ errichten, werden regelmäßig ausgebeutet. Sie werden schlecht und unregelmäßig bezahlt, arbeiten unter gefährlichen Bedingungen, haben keine Unfallversicherung und keinen Zugang zu medizinischer und sozialer Versorgung, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
12.03.2008   
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Sri Lanka: Verschwindenlassen durch Sicherheitskräfte eine nationale Krise
Internationale Beobachtermission zum Schutz der Menschenrechten dringend nötig
Sri Lankas Regierung ist verantwortlich für zahlreiche Entführungen und das Verschwindenlassen von Personen. Die Vorfälle habe das Ausmaß einer nationalen Krise erreicht, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Human Rights Watch fordert die Regierung auf, den Aufenthaltsort der verschleppten Personen offen zu legen, die Vorgehensweise umgehend zu beenden und die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
06.03.2008   
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Brief an den deutschen Wirtschaftsminister Glos betreffend Turkmenistan
die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch möchte sich anlässlich Ihrer bevorstehenden Reise nach Turkmenistan mit diesem Schreiben an Sie wenden. Die Reise stellt eine herausragende Gelegenheit dar, um europäische Werte und Erwartungen im Rahmen der Zusammenarbeit mit Turkmenistan zu artikulieren, zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung des Landes die selbst auferlegte internationale Isolation der Nijasow-Ära beenden will.
21.02.2008   
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