• Die zehn von Human Rights Watch befragten Kinder arbeiteten 12 bis 14 Stunden pro Tag in den Gerbereien, also deutlich mehr als die in Bangladesch für Jugendliche erlaubten 5 Stunden täglich; Dhaka, Juni 2012.
    Arbeiter in zahlreichen Gerbereien im Hazaribagh-Viertel in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, unter ihnen auch elfjährige Kinder, erkranken, weil sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind, oder werden durch Unfälle am Arbeitsplatz schwer verletzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Gerbereien, die Leder für Luxusprodukte im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar exportieren, verschmutzen die umliegenden Gemeinden mit Schadstoffen.

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Umwelt und Menschenrechte

  • Jan 10, 2013
    Bei Abschlussverhandlungen sollen westliche Regierungen Vorschriften zu Prävention und Behandlung zustimmen
  • Okt 8, 2012
    Arbeiter in zahlreichen Gerbereien im Hazaribagh-Viertel in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, unter ihnen auch elfjährige Kinder, erkranken, weil sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind, oder werden durch Unfälle am Arbeitsplatz schwer verletzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Gerbereien, die Leder für Luxusprodukte im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar exportieren, verschmutzen die umliegenden Gemeinden mit Schadstoffen.
  • Jun 18, 2012
    Die äthiopische Regierung zwingt indigene Landbewohner in Äthiopiens Omo-Tal ohne angemessene Rücksprache oder Kompensierung zur Umsiedelung, um Platz für staatlich betriebene Zuckerplantagen zu schaffen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Der Bericht enthält bisher unveröffentlichtes Kartenmaterial der Regierung, die die für das Omo-Tal geplanten Entwicklungen aufzeigen, einschließlich dem Bau von Bewässerungskanälen, Zuckerverarbeitungsfabriken und der Verwendung von 100.000 Hektar Land für anderweitige kommerzielle Landwirtschaft.
  • Mär 9, 2012
    Viele Bewohner der Präfektur Fukushima verfügen immer noch nicht über grundlegende Informationen und klare Antworten zur Strahlenbelastung ihrer Nahrung und Umwelt, so Human Rights Watch heute bei der Veröffentlichung einer Fotostrecke zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011. Die Fotos porträtieren Personen, die von der Katastrophe unmittelbar betroffen sind.
  • Jun 15, 2011
    Chinesische Regierungsbeamte in Provinzen mit starker industrieller Schadstoffbelastung beschränken den Zugang zu Bleitests, unterschlagen oder verfälschen deren Ergebnisse und verweigern betroffenen Kindern medizinische Behandlung. Angehörige und Journalisten, die sich über das Problem informieren wollen, werden eingeschüchtert und schikaniert. Dieses Vorgehen verletzt chinesisches Recht und verurteilt Tausende Kinder zu dauerhafter geistiger und körperlicher Behinderung.
  • Feb 1, 2011
    Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes in einer Goldmine in Papua-Neuguinea werden mit mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen und anderen brutalen Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht.
  • Jan 24, 2011
    Zu viele Regierungen akzeptieren die Rechtfertigungen und Ausflüchte autoritärer Regierungen und ersetzen öffentlichen Druck mit unverbindlichen Maßnahmen wie stillem „Dialog“ und „Kooperation“, um die Menschenrechte zu schützen, so Human Rights Watch im heute veröffentlichten World Report 2011.
  • Jul 14, 2010
    Zahlreiche Wanderarbeiter sind auf kasachischen Tabakplantagen betrogen und ausgebeutet worden.
  • Mai 5, 2010
    Die Vereinigten Staaten bieten keinen ausreichenden Schutz für Hunderttausende Kinder, die in der Landwirtschaft oft anstrengende und gefährliche Arbeiten ausführen. Human Rights Watch fordert den Kongress zu einer Reform des Bundesgesetzes auf, das die Beschäftigung von Minderjährigen unter 18 Jahren in der Landwirtschaft ermöglicht - mit einem viel jüngeren Alter, für weit mehr Stunden und unter viel gefährlicheren Bedingungen als in jeder anderen Branche.
  • Dez 1, 2009
    Korruption im lukrativen Forstwirtschaftsektor führt in Indonesien zu jährlichen Verlusten in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Dadurch werden die dem Land zur Verfügung stehenden Mittel eingeschränkt, um den Verpflichtungen im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Rechte nachzukommen.