Die Einwanderungspolitik und Schutzlücken vieler Regierungen setzen Migranten Misshandlungen aus, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichtem Bericht im Vorfeld des Internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember 2010. Die Misshandlungen schließen Arbeiterausbeutung, Gewalt, Menschenhandel, Misshandlungen in Haft und Ermordungen ein, dennoch machen die betroffenen Nationen kaum Anstalten, Gerechtigkeit herzustellen, sagt Human Rights Watch.
Folter und Misshandlungen werden bewusst von der Bush-Regierung in ihrer Anti-Terror-Strategie eingesetzt. Dies belegen neue Beispiele aus dem vergangenen Jahr. Dadurch wird es erschwert, Menschenrechte weltweit zu verteidigen.
Die malaysische Regierung misshandelt im Namen ihres drakonischen Gesetzes zur inneren Sicherheit Gefangene, die ohne Anklage oder Gerichtsverfahren festgehalten werden, erklärte Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die malaysischen Behörden müssen unabhängigen Beobachtern Zugang zu den beinahe 100 Männern gewähren, die auf Grundlage des Gesetzes zur inneren Sicherheit (Internal Security Act – ISA) festgehalten werden – einige von ihnen seit beinahe drei Jahren. Die Männer werden beschuldigt, Verbindungen zu terroristischen Gruppen unterhalten zu haben.