In the News

  • Europa: Nationale Gerichtshöfe bauen Reichweite der Justiz aus
    (Den Haag) - Regierungen sollen sich drei europäische Länder mit Führungsrolle zum Vorbild nehmen, wenn sie die Straflosigkeit für schwerste internationale Verbrechen bekämpfen wollen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Spezialisierte Abteilungen zur Bekämpfung von Kriegsverbrechen mit Vertretern der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Einwanderungsbehörde können die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen weltweit vor Gericht bringen und gewährleisten, dass Kriegsverbrecher selbst nach der Flucht aus dem eigenen Land keinen sicheren Aufenthaltsort finden.
    September 19, 2014
  • Russland: Kinder mit Behinderung Opfer von Gewalt und Vernachlässigung
    (Moskau, 15. September 2014) – Fast 30 Prozent aller Kinder mit Behinderung in Russland leben in staatlichen Waisenhäusern, wo sie unter Umständen Gewalt erfahren und vernachlässigt werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Russland soll diese Menschenrechtsverletzungen an Kindern mit Behinderung, die in staatlicher Obhut leben, beenden und die Kinder dabei unterstützen, dass sie bei ihren Familien oder in anderen familiären Verhältnissen leben können anstatt in staatlichen Einrichtungen.
    September 15, 2014
  • Israel: Untersuchung der Angriffe auf Schulen in Gaza
    (Jerusalem) – Bei drei israelischen Angriffen, die Schulen in Gaza beschädigten, wurden zahlreiche Zivilisten getötet und Kriegsrecht verletzt, so Human Rights Watch. In den Schulen waren Flüchtlinge untergebracht. Im Rahmen der ersten umfassenden Dokumentation dieser Vorfälle hat Human Rights Watch die drei Angriffe untersucht, die am 24. und 30. Juli sowie am 3. August 2014 durchgeführt wurden und bei denen 45 Menschen getötet wurden, darunter 17 Kinder.
    September 11, 2014
  • Israel: Tausende müssen das Land verlassen
    (Tel Aviv, 9. September 2014) – Die israelischen Behörden haben fast 7.000 Eritreer und Sudanesen rechtswidrig zur Rückkehr in ihre Heimatländer gezwungen, in denen ihnen schwere Menschenrechtsverletzungen drohen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Einige Betroffene wurden nach ihrer Rückkehr in den Sudan gefoltert, willkürlich verhaftet und des Hochverrats angeklagt, weil sie nach Israel eingereist sind. Auch Flüchtlinge aus Eritrea, die in ihr Heimatland zurückkehren, befinden sich in großer Gefahr.
    September 9, 2014
  • USA: Überwachung gefährdet Journalismus, Recht und Demokratie
    (Washington, DC) – Die grossflächige Überwachung in den USA behindert Journalisten und Anwälte massiv bei ihrer Arbeit, so Human Rights Watch und die American Civil Liberties Union in einem heute gemeinsam veröffentlichten Bericht. Die Überwachung unterminiert die Medienfreiheit und den Anspruch auf Rechtsbeistand. Letztlich nimmt sie den Menschen in den Vereinigten Staaten die Möglichkeit, ihre Regierung zur Verantwortung zu ziehen.
    July 28, 2014
  • USA: Gefährliche Kinderarbeit auf Tabakplantagen
    (Washington, DC, 14. Mai 2014) – Auf Tabakplantagen in den USA arbeitende Kinder kommen dort in Kontakt mit Nikotin und toxischen Pestiziden und sind anderen Gefahren ausgesetzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Obwohl das US-Recht den Verkauf von Tabakprodukten an Kinder verbietet, dürfen Minderjährige in den USA legal auf Tabakplantagen arbeiten. Die weltweit führenden Tabakfirmen kaufen zwar in den USA angebauten Tabak ein, verfügen jedoch nicht über Richtlinien zu Kinderarbeit, die Kindern einen ausreichenden Schutz vor gefährlicher Arbeit bieten.
    May 14, 2014
  • Ohrenbetäubendes Schweigen aus Kiew
    "Habe ich irgendetwas verpasst? Da verhaften Behörden in der Ukraine, einem Land das nach einer engeren Bindung an die EU strebt und sich Menschenrechte und demokratische Werte auf die Fahnen schreibt, einen Mann. Am nächsten Tag tauchen im Internet Fotos von ihm auf – nackt, mit Schrammen, an den Händen gefesselt – auf dem Facebook- und Twitter-Profil des Führers der Radikalen Partei der Ukraine, der ankündigt, den Gefangenen gegen den gestürzten Präsidenten Janukowitsch austauschen zu wollen."
    May 9, 2014
  • Ukraine: Ehemalige Gefangene beschreiben brutale Prügel
    (Donezk) – Die selbsternannten Behörden im Osten der Ukraine sollen unverzüglich alle Personen freilassen, die sich in ihrer Gefangenschaft befinden, und Entführungen durch bewaffnete Kräfte, die in ihrem Namen handeln, beenden. Das Schicksal Dutzender Gefangener ist weiter ungewiss. Freigelassene Häftlinge berichteten gegenüber Human Rights Watch über brutale Prügel während ihrer Haft.
    May 8, 2014
  • Europa: Übereinkommen zu Zwangsarbeit aktualisieren
    (Berlin) – Europäische Regierungen sollen den Tag der Arbeit am 1. Mai 2014 zum Anlass nehmen, um ihr Engagement für neue, rechtsverbindliche Normen zur Prävention von Zwangsarbeit sowie zum Schutz und zur Entschädigung von Opfern zu unterstreichen, so Human Rights Watch. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit 20,9 Millionen Frauen, Männer und Kinder in Zwangsarbeit gefangen.
    May 1, 2014
  • World Report 2014: Weiter Krieg gegen syrische Zivilbevölkerung
    (Berlin) – Die Kriegsführung der syrischen Regierung, die zu zahlreichen zivilen Opfern führte, und zunehmende Menschenrechtsverletzungen durch Rebellengruppen in Syrien haben 2013 zu schweren Gräueltaten geführt. Die internationale Gemeinschaft hat zu wenig getan, um dies zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, so Human Rights Watch im World Report 2014. Die Antwort der Staats- und Regierungschefs war wirkungsvoller, als es in mehreren Ländern Afrikas zu Massakern kam.
    January 21, 2014