Mexiko’s Sicherheitskräfte waren am weitverbreiteten Verschwindenlassen von Personen beteiligt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Dass praktisch keines der Opfer gefunden wurde und die Verantwortlichen nicht vor Gericht gestellt wurden, verschärft das Leid der Familien der Verschwundenen.
Unfaire Gerichtsverfahren, unrechtmäßige Haft und katastrophale Bedingungen in südsudanesischen Gefängnissen zeigen, dass der junge Staat dringend sein Justizsystem reformieren muss.
Mexiko’s Sicherheitskräfte waren am weitverbreiteten Verschwindenlassen von Personen beteiligt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Dass praktisch keines der Opfer gefunden wurde und die Verantwortlichen nicht vor Gericht gestellt wurden, verschärft das Leid der Familien der Verschwundenen.
Unfaire Gerichtsverfahren, unrechtmäßige Haft und katastrophale Bedingungen in südsudanesischen Gefängnissen zeigen, dass der junge Staat dringend sein Justizsystem reformieren muss.
Die ukrainischen Behörden sollen die Anschuldigung, wonach Julia Timoschenko in ihrer Haft von Wärtern geschlagen wurde, unverzüglich, unabhängig und gründlich untersuchen.
Verglichen mit den isolierten und autoritären Regimen in Usbekistan und Turkmenistan oder dem politischen instabilen Kirgistan, ist wenigstens Kasachstan, das geographisch bei weitem größte und reichste „stan“, ein Land, so wird immer wieder betont, mit dem man Geschäfte machen kann.
Bundeskanzlerin Angela Merkel soll dringende Menschenrechtsprobleme ansprechen, wenn sie am 8. Februar den kasachischen Präsident Nursultan Nasarbajew trifft, so Human Rights Watch heute. Nasarbajew wird mit der Kanzlerin in Berlin über die bilaterale Zusammenarbeit und über Energiefragen sprechen. Zudem soll ein Abkommen über eine strategische Energie- und Rohstoffpartnerschaft unterzeichnet werden.
Usbekistan hat seine Versprechungen nicht eingelöst, Foltermethoden wie Elektroschocks und vorgetäuschtes Ersticken aus seinem Strafvollzugssystem zu verbannen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die öffentlich angekündigten Schutzmechanismen, die der Praxis Einhalt gebieten sollten, wurden nicht umgesetzt. Westliche Staaten, die aus strategischen Gründen engere Beziehungen mit der autoritären zentralasiatischen Regierung anstreben, verschließen vor Menschenrechtsverletzungen praktisch vollständig die Augen.
Die systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen Zivilisten durch Sicherheitskräfte der syrischen Regierung in Homs sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Vergehen umfassen Folter und rechtswidrige Tötungen.
Die Kandidaten der im April 2011 stattfindenden Wahlen in Nigeria sollen die weitverbreiteten Menschenrechtsverletzungen ins Zentrum ihrer Kampagnen, Wahlplattformen und Diskussionen stellen, so Human Rights Watch in einer heute veröffentlichten „Menschenrechtsagenda“. Im Falle ihrer Wahl sollen sie längst überfällige Reformen umsetzen.
Die Freilassung von 23 politischen Gefangenen in Bahrain ist ein positiver Schritt. Die Behörden sollen jedoch deren Recht auf friedliches politisches Engagement achten.
In diesem kargen Landstrich im Süden Tunesiens, nahe der algerischen Grenze, wirkt die Bezeichnung „Jasmin-Revolution“ kaum zutreffend, um den Volksaufstand zu beschreiben, der zum Sturz von Präsident Zine el-Abidine Ben Ali führte. Doch über Kasserine und mehreren umliegenden Städten, die sich als Wiege der Revolution betrachten, liegt nicht der Duft von Jasmin, sondern der Geruch von frischem Blut.