• 24. April 2013
    Seit Wladimir Putins Rückkehr ins Präsidentenamt drangsaliert die russische Regierung die Zivilgesellschaft mit einer Vehemenz, die beispiellos ist in der postsowjetischen Geschichte des Landes, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
  • 23. April 2013
    Die Zivilgesellschaft sollte weltweit Druck auf Regierungen ausüben, um ein frühzeitiges Verbot vollständig autonomer Waffen zu erreichen.
  • 22. April 2013
    Die burmesischen Behörden und Mitglieder der arakanesischen Bevölkerung haben im Zuge einer seit Juni 2012 andauernden Kampagne ethnischer Säuberungen gegen Rohingya-Muslime im Bundesstaat Arakan Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt, so ein neuer Human Rights Watch-Bericht.
  • 16. April 2013
    Vorläufige US-Beschränkungen für tödliche autonome Waffen müssen verstärkt und festgelegt werden. Vollständig autonome Waffen, manchmal auch als „Killer-Roboter“ bezeichnet, wären in der Lage, Angriffsziele selbstständig und ohne menschliches Zutun auszuwählen und anzugreifen.
  • 10. April 2013

    Die syrische Luftwaffe hat wiederholt willkürlich, in einigen Fällen auch gezielt, Luftangriffe gegen Zivilisten durchgeführt. Diese Angriffe stellen schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht (Kriegsrecht) dar. Personen, die solche Verletzungen mit krimineller Absicht begehen, machen sich eines Kriegsverbrechens schuldig.

  • 10. April 2013
    Wenn Wladimir Putin sich eine einfache Zeit während seines zweitägigen Besuchs in Deutschland in dieser Woche erhofft hatte, muss er enttäuscht sein. Natürlich gab es auch einige positive Schlagzeilen über den Besuch des russischen Präsidenten. Die Hannover Messe, die er am Sonntag mit eröffnete, umfasste 170 russische Unternehmen – ein Rekord für die Messe und ein Zeichen für die wachsende Macht der russischen Wirtschaft.
  • 8. April 2013
    In den jüngsten Tagen haben die russischen Behörden Büros von deutschen politischen Stiftungen und Hunderten Nichtregierungsorganisationen, darunter auch Human Rights Watch, durchsucht. Deutschland wird so darauf aufmerksam gemacht, dass die russische Zivilgesellschaft massive Repressionen erlebt, seit Wladimir Putin im vergangenen Mai erneut zum Präsidenten gewählt wurde.
  • 5. April 2013
    Transparency International Deutschland und Human Rights Watch Deutschland haben angesichts des Besuchs von Russlands Präsident Putin am 7. April 2013 ein Ende der Einschüchterung der Zivilgesellschaft in Russland gefordert.
  • 4. April 2013
    Die Bundeskanzlerin und der niederländische Ministerpräsident sollen den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei seinem bevorstehenden Besuch dazu drängen, der staatlichen Unterdrückung der Zivilgesellschaft und der Aushöhlung der Menschenrechte Einhalt zu gebieten.
  • 1. April 2013

    Die burmesische Regierung soll gründliche Untersuchungen anstellen und diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die zwischen dem 20. März und 22. Mai 2013 in Meiktila, Zentralburma, zu tödlicher Gewalt anstifteten und diese auch ausübten. Ein entschiedenes Vorgehen der Regierung ist erforderlich, um die zahlreichen Angriffe auf muslimische Gemeinden zu stoppen, Straflosigkeit und Diskriminierung zu beenden und zur Förderung der Toleranz unter den religiösen Gruppen beizutragen.

  • 25. März 2013
    Präsident Susilo Bambang Yudhoyono muss lokale Regierungen anweisen, keine Gebetshäuser mehr zu zerstören und diskriminierende Gesetze zu religiösen Belangen zurückzunehmen.
  • 21. März 2013

    Der UN-Menschenrechtsrat hat in einer bahnbrechenden Entscheidung eine Untersuchungskomission zu Nordkorea eingerichtet.

  • 16. März 2013

    Der Einsatz von Streubomben in Wohngebieten durch syrische Regierungstruppen führt zu immer mehr zivilen Opfern, so Human Rights Watch. Nach erster Überprüfung vorhandener Informationen wurden mindestens 119 Gebiete in Syrien identifiziert, in welchen in den vergangenen sechs Monaten mindestens 156 Streubomben eingesetzt worden waren.

  • 12. März 2013
    Die EU muss entschlossen gegen die jüngsten Verfassungsänderungen des ungarischen Parlaments vorgehen.
  • 7. März 2013
    Die Regierung des Südsudan soll Mädchen besser vor Kinderehen schützen, so Human Rights Watch in einem Bericht, der vor dem morgigen Weltfrauentag veröffentlicht wird. Die weitverbreiteten Kinderehen verschärfen die massive Bildungsungleichheit zwischen Jungen und Mädchen und tragen zur hohen Müttersterblichkeit bei. Zudem verletzen sie das Recht von Mädchen, vor Gewalt geschützt zu werden und nur dann zu heiraten, wenn sie in der Lage und bereit dazu sind, ihr freies Einverständnis zu geben.
  • 4. März 2013
    Die jemenitische Regierung soll die Todesstrafe für Jugendstraftäter nicht mehr verhängen und anwenden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Präsident Abdu Rabu Mansour Hadi soll Hinrichtungsbefehle gegen drei mutmaßliche Jugendstraftäter, die auf ihre Hinrichtung warten, bei denen keine Berufung mehr möglich ist und die jeder Zeit hingerichtet werden können, umgehend aufheben.
  • 28. Februar 2013
    Die indonesische Regierung hat es nicht vermocht, religiöse Minderheiten vor wachsender Intoleranz und Gewalt zu schützen.
  • 21. Februar 2013

    Mexiko’s Sicherheitskräfte waren am weitverbreiteten Verschwindenlassen von Personen beteiligt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Dass praktisch keines der Opfer gefunden wurde und die Verantwortlichen nicht vor Gericht gestellt wurden, verschärft das Leid der Familien der Verschwundenen. 

  • 20. Februar 2013
    Die Aufstände in der Arabischen Welt im Jahr 2011 haben eindrucksvoll gezeigt, wie das Internet die Medienfreiheit fördern kann, aber auch wie Regierungen es benutzen können, um Kritiker zu unterdrücken. Dasselbe Medium, das von Demonstranten zur Organisation von Protesten und zur Koordination der medizinischen Versorgung auf dem Tahrir-Platz genutzt wurde, diente der Regierung dazu, friedliche Meinungsäußerung zu unterdrüchen und Menschenrechtler zu identifizeren, um sie zu verhaften, zu schikanieren und sogar zu foltern.
  • 17. Februar 2013
    Human Rights Watch und ARRI Kino München präsentieren in diesem Jahr bereits zum fünften Mal die BEST.DOKS, eine Reihe aktueller Dokumentarfilme zum Thema Menschenrechte.
  • 9. Februar 2013
    Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Norden des Irak soll umgehend die willkürliche Inhaftierung von Journalisten, Aktivisten und Oppositionellen beenden. Auch sollen Journalisten wegen Beleidigung oder Verleumdung öffentlicher Personen nicht verfolgt werden.
  • 6. Februar 2013
    Arbeitsmigranten, die beim Bau von Wettkampfstätten und Infrastrukturprojekten für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi, Russland, mitarbeiten, wurden betrogen und ausgebeutet.
  • 31. Januar 2013
    Die Euphorie des Arabischen Frühlings ist der ernüchternden Herausforderung gewichen, rechtsstaatliche Demokratien aufzubauen, so Human Rights Watch anlässlich der Veröffentlichung des World Report 2013.
  • 31. Januar 2013
    Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben es im Zuge der wirtschaftlichen und politischen Krise im vergangenen Jahr versäumt, wichtigen Menschenrechtsproblemen entgegenzutreten, so Human Rights Watch im heute veröffentlichten World Report 2013. In dem Bericht dokumentiert Human Rights Watch Menschenrechtsentwicklungen in der EU und hebt Ereignisse in zehn Mitgliedstaaten sowie Entwicklungen in den Bereichen Migration und Asyl, Diskriminierung und Intoleranz und Terrorismusbekämpfung hervor.
  • 31. Januar 2013
    In Kooperation mit den Lessingtagen des Thalia-Theaters in Hamburg lädt Human Rights Watch zu einem Themenabend unter dem Motto „Ein Abend über Russlands Stürme – Sorokins Antwort auf Putins Parolen“ ein.
  • 24. Januar 2013
    Die aserbaidschanische Regierung soll die klare Botschaft einer der wichtigsten Menschenrechtsinstitutionen Europas akzeptieren und ihren dringenden Ruf nach Reformen befolgen.
  • 22. Januar 2013
    Italien schiebt unbegleitete Kinder und erwachsene Asylsuchende in Gruppen nach Griechenland ab, wo sie ein dysfunktionales Asylsystem und entwürdigende Haftbedingungen erwarten, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Blinde Passagiere auf Fähren aus Griechenland, unter ihnen gerade einmal 13-jährige Kinder, werden von den italienischen Behörden innerhalb weniger Stunden zurückgeschickt. Dabei berücksichtigen diese weder die besonderen Bedürfnisse der Kinder noch ihren Wunsch, Asyl zu beantragen.
  • 10. Januar 2013
    Bei Abschlussverhandlungen sollen westliche Regierungen Vorschriften zu Prävention und Behandlung zustimmen
  • 8. Januar 2013
    Die Ankündigung der chinesischen Regierung im Laufe des Jahres das umstrittene System der Umerziehung durch Arbeit abzuschaffen, ist eine selten positive Reaktion auf die wachsende Unbeliebheit dieses Systems.