Die burmesische Regierung soll dringend die nötigen Schritte unternehmen, um die ethnisch motivierte Gewalt gegen die muslimischen Rohingya im Bundesstaat Arakan im Westen Burmas zu beenden. Zudem sollen die Angehörigen der muslimischen Rohingya wie auch die buddhistische Bevölkerung in Arakan Schutz und Hilfe erhalten.
Neues Beweismaterial von Human Rights Watch zeigt, dass Milizen aus Misrata nach der Gefangennahme Muammar Gaddafis vor einem Jahr Dutzende Häftlinge hingerichtet haben. Die libyschen Behörden haben es bislang versäumt, den Tod des libyschen Ex-Diktators, seines Sohns Mutassim sowie Dutzender weiterer Personen im Gewahrsam der Rebellen untersuchen zu lassen.
Weiterverbreitete und systematische Tötungen und Verfolgungen durch Boko Haram, einer militanten islamistischen Gruppierung im Norden Nigerias, kommen höchstwahrscheinlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleich. Sicherheitskräfte der Regierung sind ebenfalls an zahlreichen Übergriffen, auch an außergerichtlichen Hinrichtungen, beteiligt.
Jugendliche werden in den Vereinigten Staaten in Einzelhaft festgehalten, oftmals über Wochen oder Monate am Stück, so Human Rights Watch und die amerikanische Bürgerrechtsvereinigung American Civil Liberties Union (ACLU) in einem heute veröffentlichten Bericht.
Arbeiter in zahlreichen Gerbereien im Hazaribagh-Viertel in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, unter ihnen auch elfjährige Kinder, erkranken, weil sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind, oder werden durch Unfälle am Arbeitsplatz schwer verletzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Gerbereien, die Leder für Luxusprodukte im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar exportieren, verschmutzen die umliegenden Gemeinden mit Schadstoffen.
Die schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer Schlumpf soll den bevorstehenden Besuch ihres turkmenischen Amtskollegen nutzen, um die katastrophale Menschenrechtssituation in Turkmenistan offen anzusprechen und auf konkrete Verbesserungen zu drängen, so Human Rights Watch.
Es überraschte mich nicht, dass sie Ziel von Drohungen wurde: Tanja Lokschina, das unerschrockene Gesicht von Human Rights Watch in Moskau, war den russischen Behörden schon seit langem ein Dorn im Auge. Hinter ihrer zierlichen Gestalt und ihrem lässigen Auftreten verbirgt sich ein Mut und eine Hartnäckigkeit, die selbst unter den führenden Menschenrechtlern der Welt ihresgleichen suchen.
Während Gesetzesänderungen die Arbeit der Zivilgesellschaft weiter einschränken und die russische Regierung Menschenrechtsgruppen weiter an den Rand drängen will, hat eine Mitarbeiterin von Human Rights Watch eine Reihe von Textnachrichten erhalten, durch sie direkt oder indirekt bedroht wurde.
Hunderttausende Arbeitsmigranten, meist aus Südasien, werden in Bahrain weiter ausgebeutet und missbraucht, obwohl die Regierung Reformen zu deren Schutz eingeleitet hat, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Die illegale Vertreibung einer Familie in Sotschi wirft einen dunklen Schatten auf die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2014. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) soll unverzüglich eingreifen, so dass die russischen Behörden der Familie eine Entschädigung zahlen.