Die Massengräber, die im Irak entdeckt wurden, sind ein Vermächtnis Saddam Husseins und zeugen von den Grauen der Vergangenheit. Unter den Leichen befinden sich 100000 kurdische Männer und Jugendliche, die 1988 mit Giftgas aus ihren Häusern vertrieben und exekutiert wurden, 30000 Schiiten und Kurden, die während den Aufständen von 1991 wegen ihrer pro-iranischen Einstellung abgeschlachtet wurden. Unter den Leichen befinden sich Iraker aller Religionen und Volksgruppen, die man hinrichtete, weil sie verdächtigt wurden, mit der Opposition zu sympathisieren.