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EINLEITUNG: 
Die NATO hat die Dutzenden zivilen Opfer ihrer Luftschläge gegen Libyen im Jahr 2011 bis heute nicht bestätigt und es versäumt, möglicherweise völkerrechtswidrige Angriffe zu untersuchen. Die NATO-Militäroperationen gegen Libyen von März bis Oktober 2011 waren durch den UN-Sicherheitsrat autorisiert und dienten dem Schutz von Zivilisten vor den Sicherheitskräften Muammar Gaddafis. Angesichts des Ausmaßes der Luftangriffe und der Dauer der Kampagne, war die Zahl ziviler Opfer relativ gering. Dennoch deckten die Recherchen von Human Rights Watch sieben Fälle auf, in denen die Angriffe kein klares militärisches Ziel hatten und möglicherweise Kriegsrechtsverletzungen darstellen. Die acht von Human Rights Watch untersuchten Angriffe forderten insgesamt 72 zivile Opfer, darunter 20 Frauen und 24 Kinder.