(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Acht Jahre nach dem Sturz der Taliban sind Frauen und Mädchen in Afghanistan weiterhin Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Zudem haben sie oft keinen Zugang zu Justizwesen und Bildungsinstitutionen und sind als junge Frauen Opfer von Zwangsheirat.
Während die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union die Entsendung der weltweit größten Friedenstruppe aller Zeiten nach Darfur vorbereiten, greifen die sudanesische Regierung, verbündete Dschandschaweed-Milizen, Rebellen und ehemalige Rebellen weiterhin Zivilisten und humanitäre Hilfskräfte in Darfur an.
Während und nach der Zeit des Völkermordes in Ruanda wurden Zehntausende von Frauen vergewaltigt, aber nur wenige der Täter sind bisher vor Gericht gestellt worden, sagte Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Regierungsdokumente belegen eindeutig, dass die als Janjaweed bekannten Milizen durch sudanesische Regierungsbeamte rekrutiert, bewaffnet und anderweitig unterstützt wurden, gab Human Rights Watch heute bekannt. Diese Tatsachen werden von der sudanesische Regierung nach wie vor vehement bestritten. So auch vor kurzem, während des Besuchs des US-Außenministers Colin Powell und des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Kofi Annan.