Die kolumbianischen Gesetze zu Gewalt gegen Frauen schützen Betroffene nicht ausreichend, die durch den bewaffneten Konflikt vertrieben wurden. Ein sehr großer Teil der etwa zwei Millionen binnenvertriebenen Frauen und Mädchen erlebt Vergewaltigung und häusliche Gewalt. Entmutigende Hürden erschweren ihre medizinische Versorgung, ihren Zugang zur Justiz und zu Schutzleistungen.
(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Die kolumbianischen Gesetze zu Gewalt gegen Frauen schützen Betroffene nicht ausreichend, die durch den bewaffneten Konflikt vertrieben wurden. Ein sehr großer Teil der etwa zwei Millionen binnenvertriebenen Frauen und Mädchen erlebt Vergewaltigung und häusliche Gewalt. Entmutigende Hürden erschweren ihre medizinische Versorgung, ihren Zugang zur Justiz und zu Schutzleistungen.
(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
In der Türkei führt lückenhafter Schutz vor familiärer Gewalt dazu, dass Frauen und Mädchen häuslicher Gewalt schutzlos ausgeliefert sind. Schutzmaßnahmen etwa durch gerichtliche Anordnungen und Notunterkünfte sind für viele Opfer wegen Gesetzeslücken und mangelnder Implementierung nicht zugänglich.
Acht Jahre nach dem Sturz der Taliban sind Frauen und Mädchen in Afghanistan weiterhin Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Zudem haben sie oft keinen Zugang zu Justizwesen und Bildungsinstitutionen und sind als junge Frauen Opfer von Zwangsheirat.
Beamte des Bezirks Los Angeles sollen dringend den Rückstand bei der Bearbeitung von mehr als 12.000 so genannter „Rape Kits“ – nach einer Vergewaltigung sichergestellte physische Beweismittel – aufholen und diese analysieren, um den Vergewaltigungsopfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Die Palästinensische Autonomiebehörde tritt Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht wirksam entgegen. Dies geht aus einem heute von Human Rights Watch veröffentlichten "http://hrw.org/reports/2006/opt1106">Berichthervor. Trotz der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krise gibt es für die Behörden Möglichkeiten, diesen Straftaten höchste Priorität zu verleihen.
Durch den beschränkten Zugang zu Empfängnisverhütungsmittel und zu Abtreibungen in Argentinien werden die grundlegenden Rechte von Frauen auf Leben, Gesundheit und Gleichberechtigung gefährdet, so Human Rights Watch in einem neuen Bericht.
Das Scheidungssystem Ägyptens diskriminiert Frauen und untergräbt ihr Recht darauf, eine Ehe zu beenden, meint Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Im Oktober richtete die Regierung Familiengerichte ein, doch genauso wie die vor vier Jahren eingeführte verschuldensunabhängige Scheidung haben diese es nicht geschafft, die Diskriminierung der Frauen zu bekämpfen.