Neues Beweismaterial von Human Rights Watch zeigt, dass Milizen aus Misrata nach der Gefangennahme Muammar Gaddafis vor einem Jahr Dutzende Häftlinge hingerichtet haben. Die libyschen Behörden haben es bislang versäumt, den Tod des libyschen Ex-Diktators, seines Sohns Mutassim sowie Dutzender weiterer Personen im Gewahrsam der Rebellen untersuchen zu lassen.
Bewaffnete Oppositionsgruppen sind für die Misshandlung und Folter von Gefangenen und für außergerichtliche bzw. willkürliche Hinrichtungen in Aleppo, Latakia und Idlib verantwortlich, so Human Rights Watch nach einem Besuch im Gouvernement Aleppo.
Neues Beweismaterial von Human Rights Watch zeigt, dass Milizen aus Misrata nach der Gefangennahme Muammar Gaddafis vor einem Jahr Dutzende Häftlinge hingerichtet haben. Die libyschen Behörden haben es bislang versäumt, den Tod des libyschen Ex-Diktators, seines Sohns Mutassim sowie Dutzender weiterer Personen im Gewahrsam der Rebellen untersuchen zu lassen.
Bewaffnete Oppositionsgruppen sind für die Misshandlung und Folter von Gefangenen und für außergerichtliche bzw. willkürliche Hinrichtungen in Aleppo, Latakia und Idlib verantwortlich, so Human Rights Watch nach einem Besuch im Gouvernement Aleppo.
Syrische Regierungstruppen haben in den letzten drei Wochen Bomben- und Artillerieangriffe gegen oder in der Nähe von mindestens zehn Bäckereien in der Provinz Aleppo durchgeführt. Dabei wurden Dutzende Zivilisten, die auf Brot warteten, verstümmelt oder getötet.
Syrische Regierungstruppen haben während einer zweiwöchigen Offensive im Norden der Provinz Idlib kurz vor der Waffenruhe mindestens 95 Zivilisten getötet und Hunderte Häuser abgebrannt oder zerstört, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Syrische Sicherheitskräfte haben während der jüngsten Angriffe auf Städte und Dörfer insgesamt über 100 – und möglicherweise noch viel mehr – Zivilisten sowie verwundete oder gefangen genommene Oppositionskämpfer hingerichtet.
Zeugenberichte offenbaren das Ausmaß der Zerstörung und die große Anzahl an Todesopfern und verletzten Zivilisten nach der Bombardierung der syrischen Stadt Idlib. Am Jahrestag des syrischen Aufstands appellierte Human Rights Watch an Russland und China, einem Beschluss des UN Sicherheitsrates zuzustimmen, der Syrien auffordert, die anhaltenden Angriffe auf Städte einzustellen.
Bei Angriffen auf die Protestbewegung im Jemen, bei denen im vergangenen Jahr in der umkämpften Stadt Taiz mindestens 120 Menschen getötet wurden, haben Sicherheitskräfte Krankenhäuser beschossen und gestürmt, Patienten mit vorgehaltener Waffe zum Verlassen des Gebäudes gezwungen und Ärzte geschlagen.
Ehemalige syrische Soldaten haben 74 Kommandeure und Funktionäre namentlich genannt, die für Angriffe auf unbewaffnete Demonstranten verantwortlich sind, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. In dem Bericht werden die Namen von Kommandeuren und Amtsträgern des syrischen Militärs und der Geheimdienste genannt, die 2011 während der Proteste gegen die Regierung zahlreiche Tötungen, Folter und unrechtmäßige Festnahmen angeordnet, autorisiert oder stillschweigend geduldet haben sollen.
Die systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen Zivilisten durch Sicherheitskräfte der syrischen Regierung in Homs sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Vergehen umfassen Folter und rechtswidrige Tötungen.
Mit dem Ende von Muammar Gaddafis 42-jähriger Herrschaft über Libyen bietet sich dem Land die einzigartige Chance, einen Schlussstrich unter eine beispiellos lange Ära von Menschenrechtsverletzungen zu ziehen, so Human Rights Watch heute. Medienberichten zufolge wurde Gaddafi am 20. Oktober 2011 durch Truppen des Nationalen Übergangsrats (NTC) oder durch einen NATO-Luftangriff in seiner Heimatstadt Sirte verletzt und erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen.