Das Gedenken an den Völkermord in Ruanda vor zehn Jahren liegt erst wenige Wochen zurück, und ich hoffe, dass ich nicht im Jahr 2014 auf diesem Stuhl sitze und an das Versagen der internationalen Gemeinschaft erinnern muss, als im Jahr 2004 Hunderttausende im Sudan sterben mussten, weil wir einmal mehr weggeschaut haben.
Machthaber, die Massenmorde und andere Gräueltaten begehen, studieren oft eingehend internationale Reaktionen. Die Regierung des Sudan stellt keine Ausnahme dar. Sie mag den Finger am Abzug haben, den Dolch schwingen, doch ihre politischen Antennen sind empfangsbereit. Traurigerweise stößt sie aber mehr auf Lippenbekenntnisse als auf festen Widerstand, wenn sie sich mit der internationalen Verurteilung ihrer abscheulichen Verbrechen in Darfur befasst.
Der Krieg im Kongo wird fälschlicherweise als lokale ethnische Rivalität beschrieben; tatsächlich jedoch handelt es sich bei diesem Konflikt um einen nationalen und internationalen Machtkampf, sagte Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Kommentar zum Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Baschir; von Marianne Heuwagen, Direktorin des Deutschland-Büros von Human Rights Watch
Human Rights Watch fordert Sicherheitstruppe im Sudan
Das Gedenken an den Völkermord in Ruanda vor zehn Jahren liegt erst wenige Wochen zurück, und ich hoffe, dass ich nicht im Jahr 2014 auf diesem Stuhl sitze und an das Versagen der internationalen Gemeinschaft erinnern muss, als im Jahr 2004 Hunderttausende im Sudan sterben mussten, weil wir einmal mehr weggeschaut haben.
Machthaber, die Massenmorde und andere Gräueltaten begehen, studieren oft eingehend internationale Reaktionen. Die Regierung des Sudan stellt keine Ausnahme dar. Sie mag den Finger am Abzug haben, den Dolch schwingen, doch ihre politischen Antennen sind empfangsbereit. Traurigerweise stößt sie aber mehr auf Lippenbekenntnisse als auf festen Widerstand, wenn sie sich mit der internationalen Verurteilung ihrer abscheulichen Verbrechen in Darfur befasst.
Der Krieg im Kongo wird fälschlicherweise als lokale ethnische Rivalität beschrieben; tatsächlich jedoch handelt es sich bei diesem Konflikt um einen nationalen und internationalen Machtkampf, sagte Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.