Kolumbien

  • Nov 14, 2012
    Die kolumbianischen Gesetze zu Gewalt gegen Frauen schützen Betroffene nicht ausreichend, die durch den bewaffneten Konflikt vertrieben wurden. Ein sehr großer Teil der etwa zwei Millionen binnenvertriebenen Frauen und Mädchen erlebt Vergewaltigung und häusliche Gewalt. Entmutigende Hürden erschweren ihre medizinische Versorgung, ihren Zugang zur Justiz und zu Schutzleistungen.
  • Jul 24, 2007
    Der Einsatz von Antipersonenminen durch die Guerilla hat verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung Kolumbiens, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Anzahl der Opfer ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf den wachsenden Einsatz von Landminen durch die Guerilla der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) zurückzuführen.
  • Feb 21, 2005
    Bewaffnete Gruppen in Kolumbien sind für die schwersten Verstöße gegen internationale Normen, was das Rekrutieren und den Einsatz von Kindersoldaten angeht, verantwortlich, sagte Human Rights Watch heute. Die kolumbianische Regierung sollte das UN-Abkommen, das diese Praxis verbietet, unterzeichnen und umsetzen.
  • Feb 9, 2004
    Solange Kolumbien seine Verpflichtungen, maßgebliche Menschenrechte einzuhalten, nicht erfüllt, sollte die gegen Ende des Jahres geplante EU Geber-Konferenz verschoben werden, forderte Human Rights Watch heute. Der kolumbianische Präsident, Álvaro Uribe, wird heute vor dem Europäischen Parlament in Straßburg sprechen.
  • Jan 7, 2004
    Die Menschenrechtskommission sollte eine intensivere Menschenrechtsarbeit der Vereinten Nationen in Kolumbien anregen. So sollte die Zahl der Mitarbeiter im Amt des Hohen Kommissars für Menschenrechte vor Ort erhöht und eine Neuverhandlung über die Befugnisse des Amts in Kolumbien angeregt werden, damit öffentliche Berichterstattung vor Ort erlaubt wird. Auch sollte die Untersuchung von bestimmten Menschenrechtsproblemen in Kolumbien zugelassen werden.