Die thailändische Politik gegenüber Flüchtlingen im eigenen Land führt zu willkürlicher Behandlung und Menschenrechtsverletzungen, obwohl das Land bereits jahrzehntelang Erfahrung als Aufnahmeort für Millionen von Menschen hat.
Syriens Nachbarn sollen ihre Grenzen angesichts des großen und noch ansteigenden Flüchtlingsstroms offen lassen. Die Geberländer sollen sie dabei großzügig unterstützen. Die Türkei, Irak, Jordanien und der Libanon haben ihre Grenzen für die mehr als 200.000 Flüchtlinge aus dem benachbarten Syrien weitgehend geöffnet. In den letzten Wochen kündigten einige dieser Länder jedoch an, dass sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und bald ihre Grenzübergänge nach Syrien schließen werden.
Die thailändische Politik gegenüber Flüchtlingen im eigenen Land führt zu willkürlicher Behandlung und Menschenrechtsverletzungen, obwohl das Land bereits jahrzehntelang Erfahrung als Aufnahmeort für Millionen von Menschen hat.
Syriens Nachbarn sollen ihre Grenzen angesichts des großen und noch ansteigenden Flüchtlingsstroms offen lassen. Die Geberländer sollen sie dabei großzügig unterstützen. Die Türkei, Irak, Jordanien und der Libanon haben ihre Grenzen für die mehr als 200.000 Flüchtlinge aus dem benachbarten Syrien weitgehend geöffnet. In den letzten Wochen kündigten einige dieser Länder jedoch an, dass sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und bald ihre Grenzübergänge nach Syrien schließen werden.
Ein mutiger und unermüdlicher Menschenrechtsverteidiger wurde als Preisträger des renommierten Alison Des Forges Award for Extraordinary Activism ausgewählt, wie Human Rights Watch heute bekanntgab. Abbé Benoît Kinalegu aus der Demokratischen Republik Kongo ist ein führender Menschenrechtsverteidiger, der sich unermüdlich für die Rechte und die Würde anderer einsetzt. Zusammen mit vier anderen Gewinnern wird er anlässlich des jährlichen Human Rights Watch Dinners „Stimmen der Gerechtigkeit“, das in 16 verschiedenen Städten weltweit stattfindet, im November 2012 ausgezeichnet.
Die grundsätzliche Inhaftierung von Bootsflüchtlingen in Malta führt dazu, dass unbegleitete Kinder über lange Zeiträume festgehalten und auch andere Rechte von Migranten verletzt werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Mehrere tausend ethnische Kachin-Flüchtlinge aus Burma sind in der chinesischen Provinz Yunnan isoliert. Dort besteht die Gefahr, dass sie wieder in die Konfliktregion zurückgeschickt werden; zudem fehlt dringend benötigte humanitäre Hilfe.
Angolanische Sicherheitskräfte misshandeln auch durch sexuelle Gewalt sowie andere erniedrigende und unmenschliche Behandlung regelmäßig irreguläre Migranten, die aus Angola abgeschoben werden.
In den USA besteht für Hundertausende eingewanderte Frauen und Mädchen ein erhöhtes Risiko, bei der Arbeit in der Landwirtschaft Opfer sexueller Gewalt und Belästigung zu werden. Weder die Behörden noch die Arbeitgeber schützen sie. Der aktuelle Gesetzesentwurf des US-Senats, der den Violence Against Women Act (VAWA) erneuern soll, kann dazu beitragen, dagegen vorzugehen, und soll verabschiedet werden. Aber es muss noch weit mehr getan werden.
Die Führung der iranischen Exil-Oppositionsgruppe Modschahedin-e Chalgh (Iranische Volksmudschaheddin, kurz MEK) und die irakische Regierung sollen ohne Einschränkung mit dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) zusammenarbeiten, so Human Rights Watch heute.