Migration

  • Jun 11, 2014
    Die Verabschiedung eines bahnbrechenden neuen Vertrags durch die Internationale Arbeitsorganisation ILO am 11. Juni 2014 ist ein wichtiger Beitrag, um Zwangsarbeit zu verhindern und die schätzungsweise 21 Millionen Opfer weltweit zu schützen und zu entschädigen.
  • Mai 25, 2014
    Schlepper halten afrikanische Migranten im Jemen in Internierungslagern fest und foltern sie, um Lösegelder von ihren Familien zu erpressen. Das geschieht mit Unterstützung lokaler Beamter, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Manchmal endet die Folter tödlich. Die jemenitische Regierung soll umfassende Ermittlungen gegen die Menschenhändler und Sicherheitskräfte einleiten, die an den Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind.
  • Apr 29, 2014
    Europäische Regierungen sollen den Tag der Arbeit am 1. Mai 2014 zum Anlass nehmen, um ihr Engagement für neue, rechtsverbindliche Normen zur Prävention von Zwangsarbeit sowie zum Schutz und zur Entschädigung von Opfern zu unterstreichen, so Human Rights Watch. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit 20,9 Millionen Frauen, Männer und Kinder in Zwangsarbeit gefangen.
  • Mär 31, 2014
    Mit ihren Arbeitgebern nach Großbritannien eingewanderte Hausangestellte sind Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen, darunter Zwangsarbeit, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die britische Regierung unternimmt zu wenig, um gefährdete Arbeitnehmer zu schützen. Zudem ist es durch die jüngsten Änderungen im Einwanderungsrecht für Angestellte schwieriger geworden, entsprechende Arbeitsverhältnisse zu beenden.
  • Jan 21, 2014
    Katar stand 2013 wegen schwerer Verstöße gegen Arbeitsmigranten im Mittelpunkt der internationalen Kritik, so Human Rights Watch heute im World Report 2014. Trotz aller Mahnungen, ein System zu reformieren, das Zwangsarbeit Vorschub leistet, blieben die Behörden untätig.
  • Nov 11, 2013
    Arbeitsmigranten in Katar, dem Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, leben und arbeiten weiter unter äußerst schlechten Bedingungen. Deshalb begrüßt Human Rights Watch, dass sich der DFB der Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes angeschlossen hat und die Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees wegen der Lage der Arbeitsmigranten in dem Golfstaat mobilisieren will.
  • Nov 6, 2013
    Wenn sich deutsche Unternehmen am 6. November in Frankfurt treffen, um über Geschäftsperspektiven in Katar zu beraten, müssen die Menschenrechte auf der Tagesordnung stehen. Das Unvermögen des Golfstaats, Menschenrechtsverletzungen gegen Arbeitsmigranten zu verhindern, ist durch die internationalen Medien gegangen und hat dem Land heftige Schelte eingebracht. Doch auch deutsche Unternehmen könnten bald in den Mittelpunkt der Kritik geraten.
  • Okt 3, 2013
    Die russischen Behörden haben in Sotschi Hunderte Arbeitsmigranten verhaftet, weil diese angeblich gegen einwanderungs- oder arbeitsrechtliche Bestimmungen verstoßen haben. Viele werden willkürlich und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Die Verhaftungswelle trifft vor allem Arbeiter, die auf Baustellen für die Olympischen Winterspiele 2014 beschäftigt sind. In weniger als fünf Monaten beginnen die Wettkämpfe.
  • Sep 10, 2013
    Die Wahl von Thomas Bach zum neuen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) sollte einen Kurswechsel im Hinblick auf die Durchsetzung der Olympischen Charta und der darin festgelegten Menschenrechtsprinzipien einleiten.
  • Sep 5, 2013
    Der neue IOK-Präsident muss einen Schlussstrich ziehen und dafür sorgen, dass künftige Olympische Spiele in einem Umfeld stattfinden, das die Menschenrechte nicht einschränkt, sondern achtet.