Die zehn von Human Rights Watch befragten Kinder arbeiteten 12 bis 14 Stunden pro Tag in den Gerbereien, also deutlich mehr als die in Bangladesch für Jugendliche erlaubten 5 Stunden täglich; Dhaka, Juni 2012.
Arbeiter in zahlreichen Gerbereien im Hazaribagh-Viertel in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, unter ihnen auch elfjährige Kinder, erkranken, weil sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind, oder werden durch Unfälle am Arbeitsplatz schwer verletzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Gerbereien, die Leder für Luxusprodukte im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar exportieren, verschmutzen die umliegenden Gemeinden mit Schadstoffen.
Die kolumbianischen Gesetze zu Gewalt gegen Frauen schützen Betroffene nicht ausreichend, die durch den bewaffneten Konflikt vertrieben wurden. Ein sehr großer Teil der etwa zwei Millionen binnenvertriebenen Frauen und Mädchen erlebt Vergewaltigung und häusliche Gewalt. Entmutigende Hürden erschweren ihre medizinische Versorgung, ihren Zugang zur Justiz und zu Schutzleistungen.
Arbeiter in zahlreichen Gerbereien im Hazaribagh-Viertel in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, unter ihnen auch elfjährige Kinder, erkranken, weil sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind, oder werden durch Unfälle am Arbeitsplatz schwer verletzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Gerbereien, die Leder für Luxusprodukte im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar exportieren, verschmutzen die umliegenden Gemeinden mit Schadstoffen.
(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Unfaire Gerichtsverfahren, unrechtmäßige Haft und katastrophale Bedingungen in südsudanesischen Gefängnissen zeigen, dass der junge Staat dringend sein Justizsystem reformieren muss.
Syrische Regierungssoldaten setzen sexuelle Gewalt als Foltermethode gegen Männer, Frauen und Kinder ein, die sich während des aktuellen Konflikts in Haft befinden. Zeugen und Opfer berichteten Human Rights Watch außerdem, dass Soldaten und regierungsnahe bewaffnete Milizen Frauen und Mädchen im Alter von gerade einmal zwölf Jahren bei Hausdurchsuchungen und Militärrazzien in Wohngebieten sexuell missbrauchten.
Viele Bewohner der Präfektur Fukushima verfügen immer noch nicht über grundlegende Informationen und klare Antworten zur Strahlenbelastung ihrer Nahrung und Umwelt, so Human Rights Watch heute bei der Veröffentlichung einer Fotostrecke zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011. Die Fotos porträtieren Personen, die von der Katastrophe unmittelbar betroffen sind.
Ältere Frauen und Männer sind die am schnellsten wachsende Gruppe in US-amerikanischen Gefängnissen. Das Wachpersonal ist kaum in der Lage, sie angemessenen unterzubringen und medizinisch zu versorgen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Weil ältere Gefangene häufiger krank oder körperlich eingeschränkt sind, verursachen sie fast achtmal höhere Gesundheitskosten als jüngere Häftlinge.
In Vientiane, der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Laos, halten Polizei und lokale Miliz Drogenkonsumenten in einem so genannten Behandlungszentrum fest, wo sie geschlagen und misshandelt werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Auch Obdachlose, Straßenkinder, Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und andere „unerwünschte“ Personen werden dort inhaftiert.