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  • 25. Januar 2013
    Die italienischen Behörden schicken Migranten, die als blinde Passagiere auf Fähren aus Griechenland einreisen, darunter erst 13-jährige Kinder, im Schnellverfahren zurück, ohne ihren Schutzanspruch zu prüfen oder auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder einzugehen.
  • 23. Januar 2013
    Regierungen weltweit sollen vollständig autonome Waffensysteme aufgrund ihres Gefährdungspotentials für Zivilisten in bewaffneten Konflikten schon heute verbieten. Künftige Waffensysteme können ohne menschlichen Eingriff Ziele auswählen und angreifen, so ein neuer Human Rights Watch-Bericht.
  • 18. Dezember 2012
    Die ukrainische Regierung soll homophobe Äußerungen und die Übergriffe auf die friedlichen Proteste in Kiew am 8. Dezmeber verurteilen. An der Kundgebung nahmen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) sowie Menschenrechtsorganisationen teil, um den Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zu würdigen und gegen einen homphoben Gesetzentwurf zu demonstrieren, der derzeit im ukrainischen Parlament diskutiert wird.
  • 13. Dezember 2012
    Dreieinhalb Jahre nachdem Regierungskräfte, die weitgehend friedlichen Demonstrationen gegen die iranische Regierung blutig niederschlugen, haben Hunderte Aktivisten in der Türkei und im Irak Zuflucht gesucht und blicken dort auf eine ungewisse Zukunft, so ein neuer Human Rights Watch-Bericht über die Lage der iranischen Zivilgesellschaft.
  • 4. Oktober 2012
    In Bahrain begegnen Hunderttausende zumeist südostasiatische Arbeitsmigranten weiter Ausbeutung und Missbrauch, obwohl die Regierung bereits Reformen zu ihrem Schutz eingeleitet hat. Human Rights Watch dokumentierte die vielen Arten von Missbrauch und Ausbeutung denen die Gastarbeiter zum Opfer fallen und untersuchte die Bemühungen der Regierung, den Schutz von Arbeitern zu verbessern. Die Recherchen ergaben, dass die Behörden zwar einige Schutzbestimmungen durchsetzen, jedoch beim Schutz vor der Einziehung von Ausweisdokumenten, der Einbehaltung von Löhnen und der Verschuldung durch hohe Arbeitsvermittlungshonorare versagen.
  • 28. September 2012
    Die rechtswidrige Räumung eines Privathauses in Sotschi wirft einen dunklen Schatten auf die Vorbereitungen für die Winterolympiade 2014. Am 19. September 2012 um ca. 17 Uhr zwangen Gerichtsvollzieher die Khlistows, ihr Haus in dem die Familie seit 16 Jahren lebt, zu verlassen, um es anschließend abzureißen und so Platz für Olympia-Bauprojekte zu schaffen.
  • 11. Juli 2012
    Um den Einsatz von Folter in Syrien zu dokumentieren, befragte Human Rights Watch ehemalige Häftlinge und Überläufer. Diese nannten Lage, verantwortliche Behörde und eingesetzte Foltermethoden für 27 Hafteinrichtungen der syrischen Geheimdienste sowie häufig auch deren verantwortliche Befehlshaber. Human Rights Watch dokumentierte ein Muster systematischer Misshandlung und Folter, das einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkommt.‬ Die abgebildeten Zeichnungen wurden von einem syrischen Zeichner im Auftrag von Human Rights Watch anhand von Augenzeugenberichten angefertigt.
  • 11. Juli 2012
    Seit Anfang Beginn des letzten Jahrzehnts hat sich Griechenland immer mehr zum wichtigsten Anlaufpunkt für Migranten und Asylsuchende aus Asien und Afrika auf dem Weg in die EU entwickelt. Die verfehlte Zuwanderungs- und Asylpolitik der Vergangenheit und die aktuelle wirtschaftliche Krise habe die Demographie des Landes tiefgreifend verändert. Besonders im Stadtzentrum von Athen lebt eine große Anzahl von Ausländern in extremer Armut. Sie bewohnen leerstehende Gebäude sowie öffentliche Plätze und Parks. Während Touristen willkommen sind, begegnen Migranten einem feindseligen Umfeld und laufen Gefahr, unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert zu werden oder fremdenfeindlicher Gewalt zum Opfer zu fallen.
  • 29. Mai 2012
    Die NATO hat die Dutzenden zivilen Opfer ihrer Luftschläge gegen Libyen im Jahr 2011 bis heute nicht bestätigt und es versäumt, möglicherweise völkerrechtswidrige Angriffe zu untersuchen. Die NATO-Militäroperationen gegen Libyen von März bis Oktober 2011 waren durch den UN-Sicherheitsrat autorisiert und dienten dem Schutz von Zivilisten vor den Sicherheitskräften Muammar Gaddafis. Angesichts des Ausmaßes der Luftangriffe und der Dauer der Kampagne, war die Zahl ziviler Opfer relativ gering. Dennoch deckten die Recherchen von Human Rights Watch sieben Fälle auf, in denen die Angriffe kein klares militärisches Ziel hatten und möglicherweise Kriegsrechtsverletzungen darstellen. Die acht von Human Rights Watch untersuchten Angriffe forderten insgesamt 72 zivile Opfer, darunter 20 Frauen und 24 Kinder.
  • 28. März 2012
    Rund 400 Frauen und Mädchen sind in Afghanistan wegen „Sittenverbrechen“ inhaftiert. Bei diesen handelt es sich in der Regel um die Flucht vor einer Zwangsehe oder häuslicher Gewalt. Teilweise wurden die Frauen und Mädchen wegen außerehelichem Geschlechtsverkehr („zina“) inhaftiert, nachdem sie vergewaltigt oder zur Prostitution gezwungen worden waren. „Zina“ wird nach afghanischem Recht mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft. Einige der Befragten suchten verzweifelt bei der Polizei Hilfe, die sie jedoch umgehend verhaftete. Die Befragten schilderten Menschenrechtsverletzungen von der Zwangsverheiratung Minderjähriger, über Prügel, Messerstiche, Verbrennungen, Vergewaltigungen, Zwangsprostitution, Entführungen bis hin zu Morddrohungen. In fast keinem der Fälle kam es zu Ermittlungen, geschweige denn einer Anklage oder Bestrafung der Täter.