Italien fängt afrikanische Migranten und Asylsuchende auf hoher See ab und zwingt sie zur Rückkehr nach Libyen, ohne zu prüfen, ob ihnen der Flüchtlingsstatus zusteht oder andere Gefährdungen vorliegen. In Libyen werden viele der Rückkehrer unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen inhaftiert, und es kommt zu Misshandlungen.
Die italienische Regierung soll einen als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuften Mann nicht nach Tunesien zurückschicken. Dort ist er der Gefahr der Folter und Misshandlung ausgesetzt, trotz der unzuverlässigen Zusicherungen einer menschenwürdigen Behandlung durch die tunesische Regierung, erklärte Human Rights Watch heute in einem Brief an die italienische Regierung.