Zwei Jahre nach dem Skandal von Abu Ghuraib haben neue Nachforschungen ergeben, dass Misshandlung von Gefangenen unter US-Gewahrsam im Irak, in Afghanistan und in Guantánamo Bay weit verbreitet waren. Die USA haben nicht genug unternommen, um die an den Misshandlungen beteiligten Personen zu ermitteln und zu bestrafen.
Folter und Misshandlungen werden bewusst von der Bush-Regierung in ihrer Anti-Terror-Strategie eingesetzt. Dies belegen neue Beispiele aus dem vergangenen Jahr. Dadurch wird es erschwert, Menschenrechte weltweit zu verteidigen.
Die Europäische Union sollte die Normalisierung von Handelsbeziehungen mit Kuba von substanziellen Fortschritten auf dem Gebiet der Menschenrechte abhängig machen, sagte Human Rights Watch heute. Hintergrund dafür ist ein Treffen der EU Außenminister, bei dem über die mögliche Aufhebung von im Jahr 2003 auferlegten Sanktionen beraten wird.