October 10, 2014
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(New York) – Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2014 an die 17-jährige Aktivistin Malala Yousafzai ehrt Schüler und Schülerinnen weltweit, die grosse Risiken auf sich nehmen, um trotz vieler Widrigkeiten und Konflikte lernen zu können. Yousafzai setzt sich beharrlich für die Rechte von Kindern, insbesondere von Mädchen, ein, damit diese eine gute Ausbildung frei von Diskriminierung und Angst erhalten. Yousafzai teilt sich die Auszeichnung mit dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi, der eine globale Bewegung gegen Kinderarbeit aufgebaut hat. Satyarthi und seine Mitstreiter haben Tausende Kinder vor Ausbeutung und Menschenhandel gerettet. Seit Jahrzehnten setzt sich Satyarthi für ein Ende der Kinderarbeit, insbesondere der Zwangsarbeit, in Indien ein. Die Verleihung des Preises an Satyarthi und Yousafzai lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit darauf, wie schwierig es auf dem Subkontinent ist, Kinderrechte und Kinderschutz zu verwirklichen.
October 7, 2014
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(Genf) – Mehr als 8.200 Menschen mit geistigen und psychosozialen Behinderungen in Kroatien leben nach wie vor isoliert in Einrichtungen und psychiatrischen Kliniken, wo sie nur wenig Kontrolle über Entscheidungen haben, die ihr Leben betreffen, so Human Rights Watch. In dieser Woche werden die Vereinten Nationen Kroatiens Umsetzung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen prüfen.
September 29, 2014
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(Istanbul, 29. September 2014) – Die Regierung unter Recep Tayyip Erdoğan und der „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung“ (AKP) unternimmt in der Türkei weitreichende Schritte, um die Rechtsstaatlichkeit zu schwächen, Medien und das Internet zu kontrollieren und hart gegen Kritiker und Demonstranten durchzugreifen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
September 19, 2014
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(Den Haag) - Regierungen sollen sich drei europäische Länder mit Führungsrolle zum Vorbild nehmen, wenn sie die Straflosigkeit für schwerste internationale Verbrechen bekämpfen wollen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Spezialisierte Abteilungen zur Bekämpfung von Kriegsverbrechen mit Vertretern der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Einwanderungsbehörde können die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen weltweit vor Gericht bringen und gewährleisten, dass Kriegsverbrecher selbst nach der Flucht aus dem eigenen Land keinen sicheren Aufenthaltsort finden.
September 15, 2014
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(Moskau, 15. September 2014) – Fast 30 Prozent aller Kinder mit Behinderung in Russland leben in staatlichen Waisenhäusern, wo sie unter Umständen Gewalt erfahren und vernachlässigt werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Russland soll diese Menschenrechtsverletzungen an Kindern mit Behinderung, die in staatlicher Obhut leben, beenden und die Kinder dabei unterstützen, dass sie bei ihren Familien oder in anderen familiären Verhältnissen leben können anstatt in staatlichen Einrichtungen.
September 11, 2014
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(Jerusalem) – Bei drei israelischen Angriffen, die Schulen in Gaza beschädigten, wurden zahlreiche Zivilisten getötet und Kriegsrecht verletzt, so Human Rights Watch. In den Schulen waren Flüchtlinge untergebracht. Im Rahmen der ersten umfassenden Dokumentation dieser Vorfälle hat Human Rights Watch die drei Angriffe untersucht, die am 24. und 30. Juli sowie am 3. August 2014 durchgeführt wurden und bei denen 45 Menschen getötet wurden, darunter 17 Kinder.
September 9, 2014
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(Tel Aviv, 9. September 2014) – Die israelischen Behörden haben fast 7.000 Eritreer und Sudanesen rechtswidrig zur Rückkehr in ihre Heimatländer gezwungen, in denen ihnen schwere Menschenrechtsverletzungen drohen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Einige Betroffene wurden nach ihrer Rückkehr in den Sudan gefoltert, willkürlich verhaftet und des Hochverrats angeklagt, weil sie nach Israel eingereist sind. Auch Flüchtlinge aus Eritrea, die in ihr Heimatland zurückkehren, befinden sich in großer Gefahr.
September 8, 2014
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(Nairobi) – Soldaten der Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) haben auf ihren Stützpunkten in Mogadischu schutzbedürftige somalische Frauen und Mädchen sexuell missbraucht und ausgebeutet, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Truppenstellende Länder, die Afrikanische Union (AU) und Geber von AMISOM sollen gegen diesen Missbrauch vorgehen und Verfahren innerhalb Somalias dahingehend verbessern, dass den Opfern Gerechtigkeit zuteil wird.
September 3, 2014
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(Arbil) – Neue Beweise über Hinrichtungen durch den Islamischen Staat (IS) in Tikrit, nachdem die Stadt im Juni 2014 eingenommen worden war, belegen eine dreimal höhere Opferzahl und zeigen weitere Hinrichtungsorte. Informationen von einem Überlebenden sowie Video- und Satellitenbildanalysen haben bestätigt, dass an drei weiteren und damit insgesamt fünf Stätten Massenhinrichtungen stattgefunden haben. Insgesamt starben zwischen 560 und 770 Männer, alle oder die meisten offensichtlich Soldaten der irakischen Armee, die gefangengenommen worden waren.
Screening and Discussion: The Unknown Known - Life and Times of Donald Rumsfeld
Human Rights Watch Zurich invites you to a screening and discussion of
 

THE UNKNOWN KNOWN: