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Darfur in Flammen

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    Seit Februar 2003 werden in Darfur Zivilisten der afrikanischen Zaghawa, Masaalit und Fur Stämme in einer Kampagne der "ethnischen Säuberung" ermordet und vertrieben. Dabei werden ihre Dörfer zunächst von Regierungstruppen und arabischen Milizen, sogenannte "Janjaweed", umzingelt und häufig mit Gräben umgeben. In einer nächsten Phase werden die Dörfer dann in koordinierten Luftangriffen von der sudanesischen Luftwaffe mit russischen MiG und Antonow Jets und Angriffshubschraubern bombardiert. Anschließend begeben sich Regierungssoldaten und Milizen in die Dörfer, um zu plündern, zu brandschatzen, zu morden, zu vergewaltigen und zu entführen. Die toten Körper bleiben entweder liegen oder werden in die ausgehobenen Gräben geworfen. Im Dorf Jijira Adi Abbe wurden allein 267 Zivilisten in einem derartigen Angriff getötet.



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