Die kolumbianischen Gesetze zu Gewalt gegen Frauen schützen Betroffene nicht ausreichend, die durch den bewaffneten Konflikt vertrieben wurden. Ein sehr großer Teil der etwa zwei Millionen binnenvertriebenen Frauen und Mädchen erlebt Vergewaltigung und häusliche Gewalt. Entmutigende Hürden erschweren ihre medizinische Versorgung, ihren Zugang zur Justiz und zu Schutzleistungen.
(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Die kolumbianischen Gesetze zu Gewalt gegen Frauen schützen Betroffene nicht ausreichend, die durch den bewaffneten Konflikt vertrieben wurden. Ein sehr großer Teil der etwa zwei Millionen binnenvertriebenen Frauen und Mädchen erlebt Vergewaltigung und häusliche Gewalt. Entmutigende Hürden erschweren ihre medizinische Versorgung, ihren Zugang zur Justiz und zu Schutzleistungen.
(New York) – Ein diskriminierendes Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht in Bangladesch führt dazu, dass Frauen und Mädchen in Ehen mit gewalttätigen Partnern gefangen sind. Wenn ihre Beziehungen zerbrechen, drohe den Frauen Armut, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
Syrische Regierungssoldaten setzen sexuelle Gewalt als Foltermethode gegen Männer, Frauen und Kinder ein, die sich während des aktuellen Konflikts in Haft befinden. Zeugen und Opfer berichteten Human Rights Watch außerdem, dass Soldaten und regierungsnahe bewaffnete Milizen Frauen und Mädchen im Alter von gerade einmal zwölf Jahren bei Hausdurchsuchungen und Militärrazzien in Wohngebieten sexuell missbrauchten.
Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes in einer Goldmine in Papua-Neuguinea werden mit mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen und anderen brutalen Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht.
Acht Jahre nach dem Sturz der Taliban sind Frauen und Mädchen in Afghanistan weiterhin Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Zudem haben sie oft keinen Zugang zu Justizwesen und Bildungsinstitutionen und sind als junge Frauen Opfer von Zwangsheirat.
Mit einer sich ausbreitenden Serie von Folter und Morden richten sich irakische Milizen gegen Männer, denen sie Homosexualität oder mangelnde „Männlichkeit“ vorwerfen. Bislang haben die irakischen Behörden nichts getan, um diese Vorfälle zu stoppen. Human Rights Watch fordert die irakische Regierung auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die Gewalthandlungen der Milizen zu verhindern, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und das Wiederaufleben von Gewalt zu stoppen, das die Sicherheit aller irakischen Bürger bedroht.
Beamte des Bezirks Los Angeles sollen dringend den Rückstand bei der Bearbeitung von mehr als 12.000 so genannter „Rape Kits“ – nach einer Vergewaltigung sichergestellte physische Beweismittel – aufholen und diese analysieren, um den Vergewaltigungsopfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Etablierte Demokratien akzeptieren fehlerhafte und unfaire Wahlen, wenn es ihren politischen Zwecken dient, so Human Rights Watch im World Report 2008. Die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und andere bedeutende Demokratien untergraben die Menschenrechte auf der ganzen Welt, indem sie Autokraten als Demokraten anerkennen. Dabei fordern sie jedoch nicht die zivilen und politischen Rechte ein, die erst der Demokratie ihren Sinn geben.
Während die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union die Entsendung der weltweit größten Friedenstruppe aller Zeiten nach Darfur vorbereiten, greifen die sudanesische Regierung, verbündete Dschandschaweed-Milizen, Rebellen und ehemalige Rebellen weiterhin Zivilisten und humanitäre Hilfskräfte in Darfur an.