Repressive Gesetze und Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung und einige Ölfirmen verletzen die Arbeiterrechte von Tausenden Arbeitern der boomenden Erdölbranche Kasachstans, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichen Bericht.
Sieben mutige und unermüdliche Verfechter der Menschenrechte werden im November 2011 mit dem renommierten Alison Des Forges Award for Extraordinary Activism ausgezeichnet.
Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes in einer Goldmine in Papua-Neuguinea werden mit mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen und anderen brutalen Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht.
Die Regierung in Zimbabwe hat sich nicht an ihr Versprechen aus dem Aktionsplan im Rahmen des Kimberley-Prozess-Zertifikationssystems (KPCS) gehalten, den Missbrauch in den Diamantenfeldern zu beenden. Zimbabwe soll offiziell aus dem Kimberley-Prozess ausgeschlossen werden.
Ein internationales Abkommen soll Geschäfte mit sogenannten Blutdiamanten verhindern, doch weist das System so viele Lücken auf, dass die Edelsteine weiter exportiert werden. Die Schweiz muss ihren Beitrag leisten, um den Handel wirksam zu unterbinden.
Korruption im lukrativen Forstwirtschaftsektor führt in Indonesien zu jährlichen Verlusten in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Dadurch werden die dem Land zur Verfügung stehenden Mittel eingeschränkt, um den Verpflichtungen im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Rechte nachzukommen.
Die Regierung von Äquatorialguinea hat Milliarden Dollar aus Öl-Einnahmen durch politisch und wirtschaftlich rechtswidriges Verhalten verschwendet, anstatt das Leben der Einwohner des Landes zu verbessern.