Landarbeitern in der westlichen Kap-Provinz, die Südafrikas berühmten Wein und Obst ernten, werden angemessene Wohnungen, ausreichende Schutzbekleidung und grundlegende Arbeitnehmerrechte verwehrt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Regierung und Industrie müssen unverzüglich Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Wohnbedingungen ergreifen.
Mitarbeiter im südafrikanischen Gesundheitswesen gefährden die Gesundheit der ausländischen Bevölkerung des Landes, indem sie regelmäßig Tausenden von Asylsuchenden, Flüchtlingen und Migranten eine medizinische Versorgung verweigern.
Die Staats- und Regierungschefs des südlichen Afrika sollen die zimbabwische Regierung der nationalen Einheit mit Nachdruck zur Beendigung der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und zur Umsetzung einer Reform des Rechtssystems auffordern.
Die südafrikanischen Staatschefs sollen auf ihrem Gipfeltreffen in Lusaka, Sambia, die zimbabwische Regierung nachdrücklich dazu auffordern, schwere Menschenrechtsverletzungen zu beenden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichen Hintergrundpapier. Human Rights Watch fordert die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (Southern African Development Community - SADC) auf, Menschenrechtsbeobachter zur Überprüfung der Situation nach Zimbabwe zu entsenden.
Folter und Misshandlungen werden bewusst von der Bush-Regierung in ihrer Anti-Terror-Strategie eingesetzt. Dies belegen neue Beispiele aus dem vergangenen Jahr. Dadurch wird es erschwert, Menschenrechte weltweit zu verteidigen.
Weltweit mangelt es Millionen von Kindern an jeglicher Schulbildung. Viele soziale und wirtschaftliche Barrieren verhindern, dass mehr Mädchen und Jungen eine Grundausbildung erhalten.