Die vorgeschlagenen Änderungen des iranischen Strafgesetzbuches würden die Rechte von Angeklagten verletzen. Die iranischen Behörden sollen die Gesetzesänderungen nicht in Kraft setzen und eine gründliche Überarbeitung des menschenrechtsverachtenden Strafrechts vornehmen.
Die Führung der iranischen Exil-Oppositionsgruppe Modschahedin-e Chalgh (Iranische Volksmudschaheddin, kurz MEK) und die irakische Regierung sollen ohne Einschränkung mit dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) zusammenarbeiten, so Human Rights Watch heute.
Sieben mutige und unermüdliche Verfechter der Menschenrechte werden im November 2011 mit dem renommierten Alison Des Forges Award for Extraordinary Activism ausgezeichnet.
Diskriminierende Gesetze und entsprechendes politisches Vorgehen gegen Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten im Iran erhöhen deren Risiko, Opfer von Belästigung und sogar tödlicher Gewalt zu werden.
Das im Fernsehen gezeigt Geständnis von Sakineh Mohammadi Ashtiani verstärkt die schon schwerwiegende Sorge, dass Iran die 43-jährige Frau bald hinrichten wird.
Ein Jahr nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009 und dem Beginn der brutalen Niederschlagung der Proteste verschärft die iranische Regierung die Unterdrückung der eigenen Bevölkerung durch Schikanen, Inhaftierung und gewalttätige Übergriffe.
Seit den umstrittenen Wahlen im Juni 2009 geht die iranische Regierung bei Razzien noch härter gegen Dissidenten vor und Menschenrechtsverletzungen werden immer offensichtlicher als in früheren Berichten.
(New York, 21. Juli 2009) - Iranische Behörden zwingen verhaftete Anhänger oppositioneller Präsidentschaftskandidaten, führende Reformer mit illegalen Handlungen in Verbindung zu bringen. Sicherheitskräfte haben auch den Druck auf die Familien der Inhaftierten erhöht, damit sie über deren Festnahme schweigen.
(New York, 15. Juli 2009) – Die iranische Regierung soll neue Bestimmungen widerrufen, die die Unabhängigkeit der iranischen Anwaltsvereinigung massiv einschränken und es der Regierung ermöglichen, die Arbeit von Anwälten zu kontrollieren.
Die iranischen Behörden machen von langwierigen, harschen Verhörmethoden, Schlägen, Schlafentzug und Folterdrohungen Gebrauch, um den seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 12. Juni Inhaftierten falsche Geständnisse abzuringen.