Die Regierungszeit des kambodschanischen Premierministers Hun Sen ist seit mehr als zwei Jahrzehnten von Gewalt und Repression geprägt. Das Ergebnis waren unzählige Tötungen und andere schwere Menschenrechtsverletzungen, die nicht bestraft wurden.
Die beiden Untersuchungsrichter der „Außerordentlichen Kammern an den Gerichten von Kambodscha“ (ECCC), an denen die Massenverbrechen der Roten Khmer angeklagt werden und die der Bevölkerung Kambodschas Gerechtigkeit bringen sollen, haben klar gegen ihre Pflichten verstoßen und sollen deshalb zurücktreten.
Die kambodschanische Regierung soll umgehend Maßnahmen einleiten, um die Gewalt gegen SexarbeiterInnen zu beenden sowie die Regierungseinrichtungen schließen, in denen die Betroffenen illegal inhaftiert und missbraucht wurden.
Kambodscha darf sieben nordkoreanische Asylbewerber nicht nach Nordkorea abschieben, wo ihnen Haft, Folter, und sogar die Hinrichtung droht, sagte Human Rights Watch heute.