• Ein Polizist steht vor der Parteizentrale der oppositionellen CNDD in Bujumbura während dort ein Treffen von Oppositionsführern stattfindet. Nachdem Polizisten und Geheimdienstagenten das Gebäude umstellten, schlossen sich die Oppositionspolitiker ein, weil sie befürchteten, man wolle sie verhaften; 23. Juni 2010.

    Die Regierung von Burundi ist im Verlauf der von Unruhen begleiteten lokalen und nationalen Wahlen zwischen Mai und September 2010 hart gegen die Zivilgesellschaft, Medien und Oppositionsparteien vorgegangen.

Featured Content

Berichte

Afrika

  • Jan 22, 2012
    Während der Proteste des Arabischen Frühlings haben viele Demokratien sich aus Rücksicht auf ihre Beziehungen zu repressiven Verbündeten nur zurückhaltend für die Menschenrechte eingesetzt, so Human Rights Watch heute anlässlich der Veröffentlichung des World Report 2012. Jede Regierung sollte sich aus prinzipiellen Gründen und im eigenen langfristigen Interesse entschlossen an der Seite der Menschen in der Arabischen Welt stellen, wenn diese ihre grundlegenden Rechte einfordern und für einen Übergang zu echter Demokratie eintreten.
  • Jan 16, 2012
    Die äthiopische Regierung siedelt im Rahmen ihres „Villagization“-Programms etwa 70.000 Personen indigener Gruppen aus der Gambella-Region im Westen des Landes gegen ihren Willen in neu errichtete Dörfer um. Dort gibt es nicht genug Nahrung und Ackerland, und es fehlen Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Staatliche Sicherheitskräfte haben Dorfbewohner, die sich gegen diese Maßnahmen wehrten, wiederholt bedroht, angegriffen und willkürlich verhaftet.
  • Okt 27, 2011
  • Okt 13, 2011
    Malawi soll den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir verhaften oder ihm die Einreise in das Land verweigern, so Human Rights Watch. Bashir wird möglicherweise nach Malawi reisen, um am Freitag, den 14. Oktober 2011 an einem Gipfeltreffen des Gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA) teilzunehmen.
  • Okt 7, 2011
  • Aug 23, 2011

    Landarbeitern in der westlichen Kap-Provinz, die Südafrikas berühmten Wein und Obst ernten, werden angemessene Wohnungen, ausreichende Schutzbekleidung und grundlegende Arbeitnehmerrechte verwehrt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Regierung und Industrie müssen unverzüglich Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Wohnbedingungen ergreifen.

  • Aug 14, 2011
    Alle an dem bewaffneten Konflikt in Somalia beteiligten Parteien haben schwere Verstöße gegen das Kriegsrecht begangen und dadurch zu der humanitären Katastrophe im Land beigetragen. Alle Seiten sollen die Übergriffe auf Zivilisten unverzüglich beenden, die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und den Menschen, die vor dem Konflikt und der Dürre fliehen, Zugang zu Hilfe gewährleisten und sicherstellen, dass sie sich frei bewegen können.
  • Aug 9, 2011
    Sieben mutige und unermüdliche Verfechter der Menschenrechte werden im November 2011 mit dem renommierten Alison Des Forges Award for Extraordinary Activism ausgezeichnet.
  • Jul 14, 2011
    Häftlinge in ugandischen Gefängnissen sind brutaler Zwangsarbeit, häufiger Gewalt, massiver Überbelegung und Krankheiten ausgesetzt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht, der die Haftbedingungen in 16 Gefängnissen in Uganda untersucht. Mehr als die Hälfte der Gefängnisinsassen sind Untersuchungshäftlinge, die oft über Jahre ohne rechtskräftiges Urteil festgehalten werden. Während sich einzelne Gefängnisbeamte an den Erträgen der Sträflingsarbeit bereichern, leiden viele Häftlinge aufgrund der unzureichenden Verpflegung, Wasserversorgung und Hygiene an Krankheiten.
  • Jun 6, 2011
    In Darfur haben in den vergangenen sechs Monaten schwere Menschenrechtsverletzungen zugenommen, während sich die Weltöffentlichkeit auf die bevorstehende Unabhängigkeit des Süd-Sudan konzentriert hat, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der am 8. Juni über die Lage in Darfur informiert wird, und die Afrikanische Union sollen gewährleisten, dass die Verantwortlichen für die anhaltenden Kriegsverbrechen in Darfur zur Rechenschaft gezogen werden.