Hausangestellte – Kinderbetreuer, Haushaltskräfte und Pflegekräfte – gehören zu den am häufigsten ausgebeuteten Arbeitnehmern weltweit. Doch durch einen neuen internationalen Vertrag, zu dem die Recherchen und Interessenarbeit von Human Rights Watch über die vergangenen 10 Jahren maßgeblich beigetragen hat, werden Hausangestellte künftig besser vor Missbrauch und Ausbeutung geschützt.
„Nachdem sie mich ausgepeitscht und mit einer Eisenstange geschlagen hatten, wusste ich, dass es so nicht weitergehen konnte und dass ich fort musste, um zu überleben. Also kam ich nach Südafrika”, erzählte eine Frau namens Grace dem Human Rights Watch-Mitarbeiter Gerry Simpson, der die Probleme der zimbabwischen Flüchtlinge in Südafrika untersucht.
Am 11. März 2009 unterzeichnete Präsident Barack Obama ein Gesetz, das den Export von Streumunition mit einem „Blindgängeranteil“ von über einem Prozent verbietet. Nur ein kleiner Teil des US-Waffenarsenals erfüllt diesen Standard, so dass das Verbot nahezu umfassend wirkt.
Human Rights Watch erhält den Menschenrechtspreis 2008 der Vereinten Nationen. Damit wird auch der herausragende Einsatz der Menschenrechtsbewegung in den letzten 60 Jahren im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen geehrt.